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Leo X. = Giovanni von Medici ,

2. Sohn Lorenzo’s des Prächtigen

Kokoschka, Oskar (Pöchlarn 1886 – Villeneuve/Montreux 1980). Papst Leo X. (Giovanni de Medici) nach Raffael. Brustbild, sitzend. Lithographie. (1972.) Hs. signiert. 32 x 23,5 cm.

Oskar Kokoschka, Leo X.

Wingler-Welz 472. – Nr. IL/LXXV (numeriert IL/175) Explren. der Vorzugsdrucke in Braun auf Japan-Bütten. Die von 76-175 numerierten Ordinärabzüge in Blau auf BFK-Rives-Bütten. Diese Auflagenzahlen jeweils für den deutschen und englischen Markt. – Heinz Spielmann :

„ Kokoschka ist fasziniert … von den Gesichtern der großen Päpste, die den entscheidenden Schritt einer Erneuerung der christlichen Kunst durch die Kunst der Antike taten. In den sparsamen, mehr Notizen gleichenden als Detailtreue anstrebenden Zeichnungen nach Raffaels Porträts der Päpste Julius II. und Leo X. übersetzt K. ihre Haltung und Physiognomie in seine eigene Sprache. Die beiden Päpste, das verraten die Skizzen, wären auch für ihn geeignete Modelle gewesen. “

Anstehende Arbeit nach Blatt 13 des Skizzenbuches D von 1956-57, darstellend den Vater der „Blütezeit der italienischen Künste und Wissenschaften“, dessen Zeitalter als Leoninisches in die Geschichte einging. Denn

„ Für alle Zeiten berühmt machte er sich durch Beförderung der Künste

und durch Schöpfung der glänzendsten Bauwerke “

(Meyers Konvers.-Lex., 4. A., X, 691). Womit er, Zweitgeborener Lorenzo’s des Prächtigen,

„ die erloschene Größe seines Hauses neu (begründete) “

(Gerrit Walther in der FAZ vom 6. 6. 2003).

Daß seine namentlich zwecks Vollendung der Peterskirche verkauften Ablaßbriefe den ersten äußeren Anlaß zur Reformation gaben, umreißt die Fülle seiner Persönlichkeit.

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