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A. Paul Weber, Napoleon und der russische Winter (Schachpartie)

All jenen ins Stammbuch geschrieben,
die es nach Moskau/Beresina 1812 & Stalingrad 1942/3
wieder einmal versuchen wollen

Weber, Andreas Paul (Arnstadt 1893 – Schretstaken, Lauenburg, 1980). Napoleon und der russische Winter. Schachpartie Napoleon-General Frost in der Figur des Todes mit russischer Bärenfellmütze und umgeschnalltem Säbel. Auf Trommeln am Schachtisch sitzend, macht letzterer den entscheidenden Zug. Dessen verheerende Wirkung Napoleon — in Harnisch und Zweispitz und mit nachdenklich aufgestützter Linker — offenbar noch gar nicht erkannt, geschweige denn verstanden hat. Lithographie. Im Stein datiert 28 12 (19)75, innerhalb des Steins u. r. in Bleistift bezeichnet: A Paul Weber. 28,8 × 40,8 cm (11⅜ × 16 in).

Dorsch 1754. – Auf extrem breitrandigem, unbeschnittenem BFK Rives France-Velin (50 × 65 cm [19¾ × 25⅝ in]). – Links unten innerhalb des Steins der rote Stempel der Clan-Presse als Zeichen Webers persönlicher Qualitätskontrolle, hergeleitet aus dem von ihm entworfenen Signet der Zeitschrift Widerstand des nationalbolschewistischen Widerstandskreises um Ernst Niekisch mit einem „W“ als Krone. Weber arbeitete ab 1928 mit Niekisch zusammen und schuf zahlreiche Illustrationen sowohl für die Zeitschrift, deren Mitherausgeber er 1931 wurde, als auch weitere Publikationen des Widerstands-Verlages.

Die Schachpartien bilden – neben Einzeldarstellungen von Spielern – einen losen Zyklus, beginnend mit einer Partie zwischen Fuchs und Narr von 1937. Andere Partien zeigen Friedrich den Großen und Maria Theresia (1967) und Wilhelm II. und die Sozialdemokraten, die vaterlandslosen Gesellen (1977). Weitere Partien auf literarische Vorgaben zurückgreifend wie etwa Don Quijote und Sancho Pansa (1976).

Makellos frisch und solchermaßen von letzter Schönheit , wie nur höchst selten .

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Einem sich nicht zu einer 12blätterigen Ridinger-Folge entschließen könnenden Interessenten mailte L.H.N. was sein altmärkischer Großvater zu sagen pflegte, wurde bei Tisch genörgelt: Wer nicht mag, ist der Beste.

Daraufhin der noch gleichen Tages nun zugreifende Reflektant:

„ … Denn : wer doch mag , ist nicht der Schlechteste “

(Herr C. R., 22. Februar 2017)