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THE ROYAL VISIT

königlich auch das Panoramaformat

Barraud, Henry (1811 London 1874). Punchestown 1868. Royal Visit. Vor der impressionistisch schemenhaft dicht gefüllten Tribüne posieren auf der Bahn im Vordergrund in portraithafter Schärfe die Herren nebst Pferden, Jockeys und Trainern. Kolor. Stahlstich von Thomas L. Sangar bei Thomas Cranfield in Dublin. 1870. Signiert, datiert, bezeichnet. 48,6 x 101,4 cm.

Eines jener Formate , die ganz ungemein putzen ,

hier nach dem im Besitz von Samuel Waterhouse befindlichen Bild. – Auf leichtem Karton. – Namentlich im linken weißen Seitenrand knitterspurig und mit hinterlegten kleineren, nur in einem Fall bis an den Bildrand reichenden Einrissen. – Das prächtige Blatt in impressionistisch schönen Farben.

Henry Barraud, „malte Portraits in Verbindung mit Pferden und Hunden, aber auch Landschaften und Figurenstücke“ (Thieme-Becker). So malte er oftmals auch Jagd- und Rennsujets gemeinsam mit seinem Bruder William (1810-1850):

„ (William B.) often collaborating with his younger brother Henry, particularly on subjects like hunt meets, with numerous human portraits, in which Henry was reckoned superior “

(Judy Egerton, British Sporting and Animal Paintings, Paul Mellon Coll.).

Letztere verzeichnet übrigens nur ein einziges Bild der Barrauds, nämlich William’s thematisch auch nur bescheidenes der drei Hunde von Lord Henry Bentinck (Nr. 369). Und nicht besser sieht es bei den Stichen nach diesen aus. Auch hier nur ein zudem unkoloriert gebliebenes Blatt nach der etwas kleineren 1850er Gemeinschaftsarbeit Amesbury Champion Coursing Meeting (Snelgrove, Prints, S. 46). Hiesiges solchermaßen als ebenso reizvoll wie selten qualifiziert. Und

wundervoll gezeichnet

die herrlichen Pferde der Epoche der grossen Victoria ,

mit der sich die Hannoveraner nach 200 Jahren vom Thron verabschiedeten .

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