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Mit  dem  „sehr  selten(en)“ Gegenstück  des  Casuars

Strauß  +  Casuar  contra  Wolf/Fuchs  +  Luchs

Ridinger, Johann Elias (Ulm 1698 – Augsburg 1767). Strauß + Casuar, von erhöhtem Standpunkt einer souveränen Landschaft sich gegen jeweils drei Wölfe (recte wohl eher Schakale als die Füchse der Bibel, Thienemann; als Füchse auch bei Weigel, s. u., angesprochen) + Luchse verteidigend, deren letzterer einer erledigt ist. 2 Blatt. Radierungen mit Kupferstich von Martin Elias Ridinger (1731 Augsburg 1780). Bezeichnet: XXVI./XXVII. / Joh. El. Ridinger inv. et del. / Mart. El. Ridinger, sculps. A.V. 30 x 24,7-24,9 cm.

Thienemann + Schwarz 369/70; Schles. R.-Slg. bei Boerner XXXIX, 1879/80, davon letzteres „Selten“ (1885); Slg. Reich auf Biehla 113/14, davon letzteres in nur „Neuere(m) Abdruck“ (1894).

Das oben bogenförmig geschlossene Paar XXVI/XXVII – „wenn (die Nummern) fehlen, so deutet dies auf spätere Abdrücke“, Th. – der von Martin Elias nach 1764er väterlicher Vorlage (Ridinger-Appendix des 1869er Weigel’schen Handzeichnungs-Katalogs 396 + 395) radierten und 1779 postum abgeschlossenen extrem seltenen ( „The rarest set of Ridinger’s sporting line engravings“, Schwerdt III, 140; 1928 ) 46blätt. Folge der Besondern Ereignisse und Vorfallenheiten bey der Jagd, von der sich in der umfassenden Gräflich Faber-Castell’schen Ridinger-Sammlung bei deren Auflösung 1958 nur ganze drei Blätter fanden. 13 fehlten an Vollständigkeit dem Coppenrath’schen Bestand (Katalog 1889, 1546 + 1890, 1956), je eines Schwerdt und Baron Gutmann’s Zweitexemplar (?) innerhalb der hier durchgelaufenen Pompadour-Bände der Marjoribanks Folios und drei 1900 bei Helbing (Katalog XXXIV, Ridinger, 1554 Nrn.), darunter die anstehenden beiden in jeweils nur einem Exemplar, davon Th. 370 sonders als „Sehr selten“ qualifiziert und gleichbewertet dem sich selbständig anschließenden Paar Th. 389/90 mit den von Kudern bzw. Füchsen bedrängten Enten, die gleichfalls bei Faber-Castell fehlten und ihrerseits bei Coppenrath als „selten“ figurierten (1889, 1547). Es liegt derzeit übrigens hier auf. – Mit jeweils 6zeiligem Untertext :

Johann Elias Ridinger, Strauß gegen Wölfe/FüchseJohann Elias Ridinger, Casuar gegen Luchse

„Wie wunderbar vertheilt doch die Natur die Gaben; Dem einen gibt sie List, dem andern Flüchtigkeit; …“ + „In Noth und Angst gebracht steht hier der Casuar, … Er stellt sich unverzagt und trozet der Gefahr; …“.

„Fast durchgängig so eingerichtet, dass immer zwei und zwei mit einander harmoniren und Seitenstücke bilden, wie sie denn auch paarweis verkauft worden sind.“ – Mit typograph. Wz. – Seitlich mit 1,4/2,3-3,4 cm breitem Rand, oben + unten jeweils 5-6 cm. Hier wie im weißen Textfeld partiell etwas angestaubt und einige schwache Kleinflecken. Blatt 2 linksseits mit rückseitigem Falzstreifen.

Angebots-Nr. 14.123 / EUR  1380. / export price EUR  1311. (c. US$ 1585.) + Versand

– – – Strauß, sich gegen drei Wölfe (recte wohl eher Schakale/Füchse) verteidigend. – Th. + Schwarz 369. – Blatt XXVI der Folge. – Dem Sammelband eines alten adeligen Bestandes entstammender breitrandiger Abdruck noch mit den beiden Löchlein der ursprünglichen lieferungsweisen Heftung im weißen Oberrand. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

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– – – Casuar, sich gegen Luchse verteidigend. – Th. + Schwarz 370. – Blatt XXVII der Folge. – Dem Sammelband eines alten adeligen Bestandes entstammender breitrandiger Abdruck noch mit den beiden Löchlein der ursprünglichen lieferungsweisen Heftung im weißen Oberrand. Das Gefieder überschwärzt. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

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(Mr. M. A. B., December 5, 2008)

 

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