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Johann Elias Ridinger, Tachs=Schlieffer, Tachs=Würger

Ridinger, Johann Elias (Ulm 1698 – Augsburg 1767). Tachs=Schlieffer , Tachs=Würger. Deren drei auf einem Hügel, von dem der Blick in tiefere Landschaft mit Kirche geht. Von den gekoppelten ersteren windet einer engagiert in den Boden, indes der zottige Würger ins Land schaut. Radierung mit Kupferstich. (1738.) Bezeichnet: J. E. Ridinger inv. fec. / N. 16., ansonsten wie vor. 18,5 x 15,2 cm.

Thienemann + Schwarz 406. – Blatt 16 der instruktiven Suite Entwurf einiger Thiere in der Erstausgabe mit ihrem festen Bütten. – „Diese Tafeln sind sehr gesucht und oft copirt“ (Th. 1856). – Oben + unten 6,2-6,6 cm, seitlich 2-2,5 cm breitrandig. – Linksseits verso 1 cm schmaler Falzstreifen von früherer Heftung. – An der Oberkante noch die beiden originären feinen Durchstiche.

Der linke Schliefer hundbezogen spiegelbildlich von Graf Mellin als Schlußvignette von Kap. 5, Von den Jagdhunden (SS. 218-222), innerhalb seines 1779er Versuch(s) einer Anweisung zur Anlegung, Verbesserung und Nutzung der Wildbahnen als Eigenschöpfung (W.C.M. del. ad vivum [sic!] & sculp.) kopiert.

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„ … Toll, die Verbindung der Kunst mit berühmten Männern der Geschichte. Dazu die qualitative Aufmachung … “

(Frau U. K., 2. Januar 2010)

 

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