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Johann Elias Ridinger, Hirsch von ungeraden 16 Enden mit auf beeden Stangen gewachsenen 2 hacken haben Herr Marggraf Wilhelm Friderich zu Brandenburg Ansbach 1720 geschossen

Der  Ansbacher  2-Hacker

Ridinger, Johann Elias (Ulm 1698 – Augsburg 1767). Disen Hirsch von ungeraden 16. Enden mit denen auf beeden Stangen gewachsenen 2. hacken haben in der Hirsch faiste S. Hochfürstl: Durchl: Herr Marggraf Wilhelm Friderich zu Brandenburg Onoltzbach (Ansbach) Anno 1720. auf dem Schellen wasen Triesdorffer Wildfuhr, in einem expresse gemachten Bestaett=jagen selbst geschossen. Aufgewalzte Photographie von Johann Laifle (aktiv nachweisbar Regensburg 1865 – um 1900). (1865.) Bezeichnet: Joh. El. Ridinger del. et sc. et exc. 1741, ansonsten wie vor + auf dem Montagekarton: 12. / Photographirt von J. Laifle. / Verlag von A. Coppenrath in Regensburg. Photogröße 16,5 x 13,1 cm, Kartonformat 32,8 x 25,5 cm.

Blatt 12 der in 5 Lieferungen erschienenen 50blätt. Laifle-Folge als Blatt 22 der Wundersamsten Hirsche, Thienemann 264. Die bibliographische Literatur kennt einzig die 1. Lieferung des Albums. – Siehe die Abbildung bei Wolfgang Wüst, Ein frühmodernes Land im Jagdfieber – Das „ius venandi“ der Markgrafen von Brandenburg-Ansbach, in Triesdorfer Hefte IX, Die Jagd der Markgrafen von Brandenburg-Ansbach in der Frühmoderne, 2010, S. 20. – Auf eiweißüberzogenem Papier, sprich,

Albumin-Abzug  „ von  hohem  Glanz … (der)  die  feinsten  Details  wiedergibt “

(Meyers Konvers.-Lex., 4. Aufl., XIII [1889], Seite 17, doch erst für ein Vierteljahrhundert später als Standard vermerkend). Dies im Gegensatz zu den mit Stärke überzogenen und damit eine stumpfe Bildwirkung bedingenden zuvor üblichen Papieren, die somit dem Anspruch des großen Ridinger-Sammlers Coppenrath nicht gerecht werden konnten. Und Danuta Thiel-Melerski 2006:

„ Die  ersten  Fotografien  auf  Albuminpapier  waren  so  dünn ,

dass  man  sie  auf  Pappe  aufkleben  mußte .“

Wie denn auch hier. Seitens Johann Laifle’s „Photographische Anstalt für Portraits und Landschaften“ in Regensburgs Klarenanger No. 2. Dessen Ridinger-Album. Eine Sammlung der schönsten und seltensten Hirsch- und Rehbock-Abnormitäten nach den Originalstichen photographirt – hier komplett aufliegend in Vitrinen-Exemplar – vermutlich sowohl die früheste Laifle-Werkgruppe als auch

das  früheste  Ridinger’sche  Photographicum

überhaupt darstellt. Kurz ,

die  jugendliche  Photographie  begeistert  sich  für  Ridinger

und beschert damit eine Sammlungsbereicherung reizvollster Art . Bis hin zum Platz an der Wand !

Seitens zweier Konkurrenten zwischen 1867 und 1873/75 erfolgte Ankündigungen deutlich umfangreicherer Folgen scheinen gleichwohl nur mit 24 bzw. 48 Blatt realisiert worden und stehen somit nicht nur zeitlich hinter Coppenrath’s Pionier-Edition zurück. Solchermaßen denn Laifle + Coppenrath Ridinger nicht nur als erste ihre photographische Reverenz erwiesen, vielmehr dies auch noch in praktisch zeitlichem Rahmen als

Inkunabeln  der  Photographie !

Laifle’s Spätzeit hier zudem dokumentiert mit einer 1899er „Porträt-Postkarte System Laifle.“, wobei individuelle Porträt-Aufnahmen Laifle’schen Landschafts-Postkarten appliziert wurden. Medaillen errang Laifle 1873 auf der Wiener Weltausstellung + 1876 in München.

Angebots-Nr. 15.680 / EUR  98. (c. US$ 118.) + Versand


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I have now fetched the (last) parcel at the post office and I was very pleased. First of all: thank you for making so good parcel. I hate when I receive damaged copies because of bad envelopes. So once again: thank you very much for handling the items with such care! For me that is another word for seriousness and professionalism.
It was also a good copy and I liked it very much.
Please let me know if there is more items coming up ”

(Mrs. G. H., June 19, 2006)

 

Die  Auslese  des  Tages