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Johann Elias Ridinger, 1728 haben Carl Alexander zu Würtenberg disen Hirsch bey Barackin in dem Königreich Servien geschoßen

Jagdreisen-Erinnerungen

Der serbische Trompeter

Ridinger, Johann Elias (Ulm 1698 – Augsburg 1767). Anno 1728. haben Ihro Hochfürstl: Durchl: Carl Alexander Herzog zu Würtenberg disen Hirsch in einem Jagen bey Barackin in dem Königreich Servien geschoßen. Aufgewalzte Photographie von Johann Laifle (aktiv nachweisbar Regensburg 1865 – um 1900). (1865.) Bezeichnet: Joh. El. Riedinger (sic!) del. sculps. et excud. Aug. Vind., ansonsten wie vor + auf dem Montagekarton: 13. / Photographirt von J. Laifle. / Verlag von A. Coppenrath in Regensburg. Photogröße 16,5 x 13,1 cm, Kartonformat 32,8 x 25,4 cm.

„ Die starken , am Ende niedergebogenen Geweihe

endigen in der Gestalt wie eine Trompete . “

Blatt 13 der in 5 Lieferungen erschienenen 50blätt. Laifle-Folge als Blatt 9 der Wundersamsten Hirsche, Thienemann 251. Die bibliographische Literatur kennt einzig die 1. Lieferung des Albums. – Siehe die Abbildung im Ausstellungskatalog Johann Elias Ridinger, Nationalmuseum Kielce/Polen, 1997, Nr. 99. – Auf eiweißüberzogenem Papier, sprich,

Albumin-Abzug „ von hohem Glanz … (der) die feinsten Details wiedergibt “

(Meyers Konvers.-Lex., 4. Aufl., XIII [1889], Seite 17, doch erst für ein Vierteljahrhundert später als Standard vermerkend). Dies im Gegensatz zu den mit Stärke überzogenen und damit eine stumpfe Bildwirkung bedingenden zuvor üblichen Papieren, die somit dem Anspruch des großen Ridinger-Sammlers Coppenrath als dem Verleger nicht gerecht werden konnten. Und Danuta Thiel-Melerski 2006:

„ Die ersten Fotografien auf Albuminpapier waren so dünn ,

dass man sie auf Pappe aufkleben mußte .“

Wie denn auch hier. Seitens Johann Laifle’s „Photographische Anstalt für Portraits und Landschaften“ in Regensburgs Klarenanger No. 2. Dessen Ridinger-Album. Eine Sammlung der schönsten und seltensten Hirsch- und Rehbock-Abnormitäten nach den Originalstichen photographirt – hier komplett aufliegend in Vitrinen-Exemplar – vermutlich sowohl die früheste Laifle-Werkgruppe als auch

das früheste Ridinger’sche Photographicum

überhaupt darstellt. Kurz ,

die jugendliche Photographie begeistert sich für Ridinger

und beschert damit eine Sammlungsbereicherung reizvollster Art . Bis hin zum Platz an der Wand !

Seitens zweier Konkurrenten zwischen 1867 und 1873/75 erfolgte Ankündigungen deutlich umfangreicherer Folgen scheinen gleichwohl nur mit 24 bzw. 48 Blatt realisiert worden und stehen somit nicht nur zeitlich hinter Coppenrath’s Pionier-Edition zurück. Solchermaßen denn Laifle + Coppenrath Ridinger nicht nur als erste ihre photographische Reverenz erwiesen, vielmehr dies auch noch in praktisch zeitlichem Rahmen als

Inkunabeln der Photographie !

Laifle’s Spätzeit hier zudem dokumentiert mit einer 1899er „Porträt-Postkarte System Laifle.“, wobei individuelle Porträt-Aufnahmen Laifle’schen Landschafts-Postkarten appliziert wurden. Medaillen errang Laifle 1873 auf der Wiener Weltausstellung + 1876 in München.

Angebots-Nr. 15.681 | EUR 98. (c. US$ 118.) + Versand

siehe auch
Hermann Menzlers landschaftlich variierende
gleichzeitige Tondruck-Lithographie
als von bildlich ganz eigenem Reiz


“ I have now fetched the parcel and I am very satisfied. Its a good copy and I think it is telling a lot about Ekeman Alleson … Thank you for good envelope around it and for good service! ”

(Mrs. G. H., March 7, 2005)

 

Die Auslese des Tages