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Johann Elias Ridinger, Fisch-Otter

Ridinger, Johann Elias (Ulm 1698 – Augsburg 1767). Fisch-Otter. Auf erhöhtem Schilf-Ufer mit gefangenem Fisch, dessen Kopf schon danebenliegt. Kolor. Radierung mit Kupferstich. Bezeichnet: LUTRA. / Fisch-Otter. / Loutre. / Familia V. Fünffzähige, mit Gänßen-Füßen. / J. El. Ridinger sc. et exc. A. V. 31,3 x 21,2 cm.

Thienemann + Schwarz 1094. – IM RIDINGER’SCHEN ORIGINAL-KOLORIT des seit 1754 entstandenen und nicht vor 1773 endgültig postum abgeschlossenen, unnumerierten Kolorierten Thier-Reichs („Vollständige Exemplare sind fast unauffindbar“, so Weigel, Kunstkat., Abt. XXVIII, Ridinger-App. 63a als lediglich 120blätt. Torso, 1857 ! , doch auch nur schon Einzelblätter nur sehr selten am Markt, bei niemeyer’s derzeit gleichwohl das eine wie die andern). – Eine entgegen Ankündigung unkoloriert gebliebene Zweitausgabe von den nunmehr unter Fortfall selbst von Tieren verkürzten und ohne die Ridinger-Signatur anders betitelten, jedoch numerierten Platten erschien 1824/25 bei Engelbrecht/Herzberg in Augsburg.

„ Diese Thiere haben mit den vorhergehenden (dem Biber) viele Aenlichkeit, nur sehen sie etwas dünner aus und haben auch einen andern Schwanz und ein anderes Pelzwerk. Ihre Nahrung bestehet in allerley Fischen besonders Forellen und Krebsen … wenn sie kleine Fische erhaschen, so werden diese sogleich ganz verschlungen, von den grösseren aber lassen sie den Kopf und den Rückrad übrig. Wenn man daher bey einem Teiche siehet, daß hie und da halb verzehrte Fische liegen, so kan man sicher auf das Daseyn einer Fischotter schliessen … wo man sodann Anstalt machen kan sie zu beschiessen, wiewohl man dabey viele Gedult haben muß … An einigen Orten sind sie grösser und kleiner auch unterscheiden sie sich vielmals in der dunckleren und helleren Farbe “

(Textvorspann der Ridinger-Söhne, Tl. II, S. 17, in Kopie beiliegend).

Eines der vier in Grün gedruckten und zusätzlich kolorierten Blätter der Folge („… wie das folgende [Th. 1095, der Biber], beides recht ansprechende Blätter“, Th.). – Mit Wz. Straßburger Lilie über Wappen + C & I Honig (Typ Heawood 64/Churchill 428) als jener festen holländischen Papier-Qualität, wie sie Ridinger entsprechend seiner Vorrede zu den Hauptfarben der Pferde

„wegen der feinen Illumination“ für die kolorierten Werke

verwandte, „weil es hiezu das anständigste und beste ist“. – Dreiseits 1,4-3,3 cm, unten 5 cm breitrandig. – Ab unterem Textfeld moderfleckig/spurig, der schmale rechte Rand incl. kleiner Fehlstelle bis teils an die Plattenkante rissig. Die Bildwirkung noch nahezu einwandfrei, zumal unter Passepartout.

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“ Subject: Thanks!

Thanks for your kind reply. I wanted to comment that your thoughts on freedom (the quote that you had on the end of your message to me) are exactly the same as my beliefs.

I write, however, because I was surprised to get it from Europe … Although an American, almost all my early family were Huguenots … In fact, my relative, Jan C. is noted as the earliest C. to have arrived in N. America (in 1636, I think) … ”

(Mrs. C. F., November 14, 2003)

 

Die Auslese des Tages