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Johann Elias Ridinger, Aethiopischer Esel (Zebra)

Ridinger, Johann Elias (Ulm 1698 – Augsburg 1767). Aethiopischer Esel (recte Zebra). Vor dunkler Wand munter nach links trabend. „Es ist nichts als ein Zebra, welches aber … nach unrichtigen Zeichnungen gefertigt, zu pferdeähnlich, langhalsig, kurz nicht so gut, als das vorhergehende gerathen ist. Die Streifen sind goldbraun“ (Th.). Kolor. Radierung mit Kupferstich. Bezeichnet: ZECORA Cebra. / Aethiopischer Esel. / Ane d’Ethiopie. / Familia I. Einhufige. / J. El. Ridinger sc. et exc. A. V. 31,2 × 20,8 cm (12¼ × 8¼ in).

Thienemann + Schwarz 979. – IM  RIDINGER’SCHEN  ORIGINAL-KOLORIT  des seit 1754 entstandenen und nicht vor 1773 endgültig postum abgeschlossenen, unnumerierten Kolorierten Thier-Reichs („Vollständige Exemplare sind fast unauffindbar“, so Weigel, Kunstkat., Abt. XXVIII, Ridinger-App. 63a als lediglich 120blätt. Torso, 1857 ! , doch auch nur schon Einzelblätter nur sehr selten am Markt, bei niemeyer’s derzeit gleichwohl das eine wie die andern). – Eine entgegen Ankündigung unkoloriert gebliebene Zweitausgabe von den nunmehr unter Fortfall selbst von Tieren verkürzten und ohne die Ridinger-Signatur anders betitelten, jedoch numerierten Platten erschien 1824/25 bei Engelbrecht/Herzberg in Augsburg.

„ Ihr Kopf so wohl als der ganze Leib und die Füße, sind mit Streifen gezieret, welche so schön und regelmäßig sind, daß sie kaum so fein und genau gezeichnet werden können. Einer vor dem andern hat auch einige Abänderung in der Zeichnung so wohl als in der Farbe selbst, wie wir dann selbst 6. bis 7. veränderliche Original=Zeichnungen besitzen, unter welchen besonders eine von Herrn Hamilton, geweßten Kayserlichen Königlichen Hof=Maler in Wien sich findet, nach welcher dieses Thier wieder ganz andere Striche und eine andere Grundfarbe hat, als in diesen Vorstellungen sich zeiget. Wären sie in Ansehung des malens nicht so sehr mühsam, so könnten und wollten wir solche alle den Herren Liebhabern mitheilen … In der Größe und Höhe übertreffen sie unsre Esel und ich habe selbst eine natürliche Haut von diesem Thiere gesehen … “

(Ridingers Söhne im Textvorspann zu Tl. I, SS. 12 f., in Kopie beiliegend).

Mit typograph. Wz. C & I Honig als jener festen holländischen Papier-Qualität, wie sie Ridinger entsprechend seiner Vorrede zu den Hauptfarben der Pferde

„wegen  der  feinen  Illumination“  für  die  kolorierten  Werke

verwandte, „weil es hiezu das anständigste und beste ist“. – Dreiseits 1,9-3,1 cm, unten 4,7 cm breitrandig. – Kleiner schwacher Braunfleck im rechten weißen Seitenrand, ein geringfügig größerer kaum wahrnehmbar im grünen Graskolorit.

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“ … that I have received the parcel in good order. Very well and professional packed indeed. The litho of Mourot is according to my expectations. The drawing is rare. Colouring most probably same time … ”

(Mr. P. v. d. W., June 26, 2003)

 

Die  Auslese  des  Tages