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Ridinger, Spanischer Stier

„ … durch ihre Gefechte

bei den Spaniern sehr bevorzugte Spielart ,

mit gewaltiger Halskrause “

Ridinger, Johann Elias (Ulm 1698 – Augsburg 1767). Spanischer Stier. Gescheckt, stehend nach links. Kolor. Radierung mit Kupferstich nach wohl dem kaiserl. Hofmaler Johann Georg de H. (Brüssel 1672 – Wien 1737), gleichwohl hier als „J. C.“ de H. benannt. Bezeichnet: TAURUS Hispanicus. / Spanischer Stier. / Taureau d’Espagne. / Familia II. Zweÿhufig. / J. C. de Hamilton pinx. / J. El. R. fec. 31,5 x 20,5 cm.

Thienemann + Schwarz 986. – IM RIDINGER’SCHEN ORIGINAL-KOLORIT des seit 1754 entstandenen und nicht vor 1773 endgültig postum abgeschlossenen, unnumerierten Kolorierten Thier-Reichs („Vollständige Exemplare sind fast unauffindbar“, so Weigel, Kunstkat., Abt. XXVIII, Ridinger-App. 63a als lediglich 120blätt. Torso, 1857 ! , doch auch nur schon Einzelblätter nur sehr selten am Markt, bei niemeyer’s derzeit gleichwohl das eine wie die andern). – Eine entgegen Ankündigung unkoloriert gebliebene Zweitausgabe von den nunmehr unter Fortfall selbst von Tieren verkürzten und ohne die Ridinger-Signatur anders betitelten, jedoch numerierten Platten erschien 1824/25 bei Engelbrecht/Herzberg in Augsburg. – Thienemann:

„Eine schöne Schecke,

dieser durch ihre Gefechte bei den Spaniern

sehr bevorzugten Spielart , mit gewaltiger Halskrause .“

„ Es folget noch … und diese sind die Spanische Stiere, deren Abbildung wir der Gütigkeit des Herrn Hamilton in Wien zu danken haben.

Es ist nicht leicht , ein prächtigeres Gewächs zu finden .

Diese Thiere laufen auch frey in den Waldungen herum und werden manchen Reisenden, wenn sie sich in hole und enge Wege hinstellen, beschwerlich und gefährlich. Zu gewissen Zeiten werden sie eingefangen und alsdann

die bekannte und berühmte Stiergefechte

mit ihnen gehalten, wobey die Spanier zu Pferd oder zu Fuß, ihren Geliebten zu Ehren einen ordentlichen Zweykampf mit diesen Thieren halten, worüber schon mancher sein Leben eingebüsset hat “

(Ridingers Söhne im Textvorspann zu Tl. I, SS. 20 f., in Kopie beiliegend).

Mit Wz. C & I Honig als jener festen holländischen Papier-Qualität, wie sie Ridinger entsprechend seiner Vorrede zu den Hauptfarben der Pferde

„wegen der feinen Illumination“ für die kolorierten Werke

verwandte, „weil es hiezu das anständigste und beste ist“. – Dreiseits 1,7-2,8 cm, unten 4,5 cm breitrandig. – Vereinzelte kleine Stippen im weißen Platten-/Papierfeld.

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