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Johann Elias Ridinger, Isabell

„ Ein schönes Pferd “

Ridinger, Johann Elias (Ulm 1698 – Augsburg 1767). Isabell. Isabelle commun. „Ein schönes Pferd, von uns (nach rechts) wegschreitend, lange weisse Mähne und Schweif, die Füsse in der Mitte schwärzlich, sonst Alles schön chamois“ (Th.). Kolorierte Radierung mit Kupferstich. Bezeichnet: J. El. Ridinger inv. del. sc. et exc. A. V., ansonsten wie vor. 19,3 × 13,7 cm (7⅝ × 5⅜ in).

Thienemann + Schwarz 928. – IM RIDINGER’SCHEN ORIGINAL-KOLORIT der Erstausgabe der ausschließlich von Johann Elias Ridinger kreierten, gezeichneten und radierten/gestochenen, gleichwohl erst 1770 postum von den Söhnen herausgegebenen Hauptfarben der Pferde als dem ersten der nur drei original-kolorierten Ridinger-Werke („Dazu ersann er sich zunächst die Pferde, welche bekanntlich in sehr abweichender Färbung vorkommen“, Th.; die üblichen Hinweise im Handel auf deren nur zwei beruhen auf der Unkenntnis von der Existenz von Exemplaren der zum Kolorieren bestimmten 2. Auflage der Zehn Tafeln Affen, Th. 541-550). – Eine entgegen Ankündigung unkoloriert gebliebene Zweitausgabe mit nur noch 40 der ursprünglich 51 Tafeln erschien 1824/25 bei Engelbrecht/Herzberg in Augsburg.

„ Obgleich diese Pferde in ihrer Farbe von den vorgemeldten Hauptfarben sich sehr unterscheiden, für sie aber kein fünftes Element oder Complexion vorhanden, welches besondere Wirkungen machen könte; so werden sie unter die vorhergehende, je nach ihrer hellern oder dunklern Farbe vertheilt, am nächsten aber und in ihren Eigenschaften denen Schimmeln gleich geachtet … Unter die lichtere gehören der Strohfalk, Isabellen= Silber= und Semelfalk: diese fallen immer mehr in das Hellere oder Röthlichte, haben meistens weisse Haare an Schopf, Mähne und Schweif, sind aber von keiner Stärke, und werden dahero meistens für matte Pferde gehalten “

(Ridinger im Textvorspann Natur und Eigenschaften der Pferde, nach ihren Farben, S. 37, in Kopie beiliegend).

Auf jenem festen holländischen Papier, wie es Ridinger entsprechend seiner Vorrede

„wegen der feinen Illumination“ für die kolorierten Werke

verwandte, „weil es hiezu das anständigste und beste ist“. – In den 2,5-3,5 cm breiten weißen Rändern einzelne hinterlegte kleinere Einrisse.

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Ridingers Hauptfarben der Pferde im Original-Kolorit

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„ mein Besuch gestern in Padingbüttel hat mir Freude bereitet. Die bei dieser Gelegenheit erworbenen (Ridinger-)Blätter sind eine Bereicherung meiner Sammlung. Ich beginne nunmehr mit der Erfassung in meiner Datenbank und bitte Sie, mir eine möglichst hoch auflösende Bilddatei der Eisbären zusenden. Vielen Dank “

(Herr M. T., 26. März 2014)

 

Die Auslese des Tages