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Maultiere
Martin Elias Ridinger, Detto beladen Maulthier
Detto beladen Maultier (Angebots-Nr. 16.137)

von
Ridinger !

Detto beladen Maulthier. Auf abschüssigem Weg nach links, wiehernd. Reich geschmückt mit Schellen und bunten Troddeln und Fransen und beladen mit zwei Körben mit je einem Lamm. Obenauf Käfig mit Erpel und Fasan (?). Instruktiv auch die gut erkennbaren Hufbeschläge (s. u.). Kolor. Radierung/Kupferstich von Martin Elias Ridinger (1731 Augsburg 1780). Bezeichnet: MULUS. / Detto beladen Maulthier. / Le Mulet chargé. / Familia I. Einhüfig. / Ridinger =. 31,5 x 21 cm.

Thienemann + Schwarz 984. – IM  RIDINGER’SCHEN  ORIGINAL-KOLORIT  des seit 1754 entstandenen und nicht vor 1773 endgültig postum abgeschlossenen, unnumerierten Kolorierten Thier-Reichs („Vollständige Exemplare sind fast unauffindbar“, so Weigel, Kunstkat., Abt. XXVIII, Ridinger-App. 63a als lediglich 120blätt. Torso, 1857 ! , doch auch nur schon Einzelblätter nur sehr selten am Markt, bei niemeyer’s derzeit gleichwohl das eine wie die andern). – Eine entgegen Ankündigung unkoloriert gebliebene Zweitausgabe von den nunmehr unter Fortfall selbst von Tieren verkürzten und ohne die Ridinger-Signatur anders betitelten, jedoch numerierten Platten erschien 1824/25 bei Engelbrecht/Herzberg in Augsburg.

Die Zuweisung der Arbeit an Johann Elias’ Ältesten, Martin Elias, ergibt sich auf Grund der im Thierreich nur noch beim Cameel Hirsch (Guanaco Lama; Th. 1038) mit „M. El. Ridinger =“ nachweisbaren Schreibweise.

„ Der Farbe nach sind sie sehr verschieden … doch werden die von dunkler Farbe mit hellen oder röthlichen Mäulern (wie hier) für die besten gehalten … Bey der Beschelung muß man hauptsächlich eine gute Wahl treffen, denn man muß eine gute wohlgestaltete, schöne und große Stutte nehmen … Vor drey Jahren dürfen sie nicht zu der Arbeit angehalten werden, sonsten gehen in der Größe und Stärke viele zu schanden. In Italien, Spanien und Frankreich findet man sie am häufigsten, weil sie daselbst wegen der Gebürge und engen Päße sehr nützlich sind, und … große Lasten von drey Centnern tragen können … Man pflegt sie auch sehr schön auszuzieren … Ihre Beschläge am Hufe haben nicht weniger besondere Vortheile, indem solche vornen über sich gehen, damit sie, wenn ihnen Steine im Wege liegen, oder wenn sie steile Wege antreffen, desto sicherer fortkommen mögen “

(Ridingers Söhne im Textvorspann zu Tl. I, SS. 11 ff., in Kopie beiliegend).

Den Aufgalopp zu einer langen Kette von Arbeiten zu Maultieren und -eseln bildet hiesige Rötelzeichnung eines beladenen Maultiers von vorn mit langem Geschell + Futtersack des 16-, allenfalls 20jährigen Johann Elias Ridinger.

Mit Wz. Straßburger Lilie über Wappen + C & I Honig (Typ Heawood 64/Churchill 428) als jener festen holländischen Papier-Qualität, wie sie Ridinger entsprechend seiner Vorrede zu den Hauptfarben der Pferde

„wegen  der  feinen  Illumination“  für  die  kolorierten  Werke

verwandte, „weil es hiezu das anständigste und beste ist“. – Dreiseits 1,9-2,6 cm, unten 4,7 cm breitrandig. – Im weißen linken und unteren Papierrand vereinzelte (ganz) schwache Stockflecken, die rechte Unterecke geringfügig angeschmutzt. – Von leuchtend-schöner Farbigkeit.

Angebots-Nr. 16.137 / EUR  570. / export price EUR  542. (c. US$ 655.) + Versand

Zu  Beginn  einer  jahrzehntelangen  Kette

Johann Elias Ridinger, Maultier von vorn (1714/8)

Des  16(?)jährigen  Ridinger
vollgültige  Maultier-Zeichnung

Ridinger, Johann Elias (Ulm 1698 – Augsburg 1767). Maultier von vorn. Mit langem Geschell + Futtersack, beidseits austariert abgedeckt bepackt. Rötelzeichnung. Bezeichnet: 1718(4?). 203 x 148 mm.

Auf festem Bütten unter rahmungsgerechtem säurefreien Schrägschnitt-Passepartout mit 23,5karätig goldgeprägten Künstler-Daten. – Von perfekter Erhaltung unbeschadet einer grundlosen kleinen Hinterlegung zwischen den Vorderfüßen.

Den  von  Jugend  an  langen  Atem  des  Meister’s  dokumentierende  Arbeit

von spätestens 1718, eher wohl aber von bereits 1714 als dem dann 16jährigen. Denn die 8 der Datierung, kleiner als die übrigen Ziffern, ist schräggestellt und oben offen und solchermaßen der Darstellung halber Acht-Werte zuzuordnen. Und sich damit gänzlich unterscheidend von normaler 8 einer hier dokumentierten, mit „Ridinger/del./1718“ bezeichneten, Bleistift-Studie zu Th. 503, Grosses Maul Thier beladen, nach links. So oder so gehört sie zum hier mit 1710 einsetzenden

Aufgalopp  des  zeichnerischen  Werkes .

Wieder und wieder widmete Ridinger über die Jahrzehnte hinweg dem professionell bepackten Maultier, -esel und Pferd, ja, selbst dem Hirsch (Fabel XVIII, Th. 782), seine Aufmerksamkeit. Die Fabel-Folge erschien 16blättrig 1744, die Zeichnungen zu den überaus seltenen, hier gleichwohl vorliegenden weiteren vier Ergänzungs-Blättern sind entsprechend später zu datieren und wurden erst nach 1767 von Martin Elias ins Kupfer übertragen.

Der ganzen Fülle der bepackten Tiere begegnen wir in den erst 1754/55 erschienenen Teilen 6 + 7 – Tle. 1-5 bereits 1738/40 – der 126blätt. Entwurfs-Folge und hier namentlich unter den 1754er Maultieren und Eseln, Th. 503 ff., hier meist in herrlichen Exemplaren der Erstausgabe greifbar, sodann 1755 im Saumer, Trag oder Saum Pferd (Th. 501).

Analog  zum  hiesigen  zeichnerischen  Maultier von vorn  indes

einzig  und  allein  das  gestochene  Maul Thier von hinten , Th. 509 .

Denn der Maul Esel im Stat von Vornen (Th. 507) ist ebenso eine Seitenansicht wie das Grosse Maul Thier beladen (Th. 503) und Maul Thier mit seinem Führer (Th. 506) und auch Eine arth grosser Maul Esel mit dem Hündchen obendrauf (Th. 504) ist seitlich gesehen, das Maul Thier im Stat, von der Seiten (Th. 508) ohnehin.

Gleiches gilt für den Th. 507 verwandten Maul-Esel, beladenes Maulthier (Th. 983, „J. E. Ridinger ad viv. del. fec. et exc. Aug. Vind.“) nach 1752er Vorzeichnung sowie das Martin Elias zuzuschreibende Detto beladen Maulthier (Th. 984) aus dem Kolorierten Thier-Reich. Zu letzterem hier keine Zeichnung nachweisbar.

Hiesige  40  Jahre  zuvor  geschaffene  Zeichnung

war  also  spiritus  rector ,

ohne  selbst  vervielfältigt  zu  sein !

Als das gegebene Blattformat dreiseits ganz, rechts bis auf 15 mm ausfüllend, ist das Bildformat generell größer als die von Staffage + Untertext begleiteten späteren Kupfer, gab aber in etwa schon deren Größe vor. Th. Mappe IV, p (S. 276) verzeichnet seinerseits zwei ungestochen gebliebene „Maulthiere beladen“, ausgeführt indes gleich allen ihm bekannten 118 Blatt zur Entwurfs-Folge „in Tusche und Bister“. Eine diesem Kontext zuordbare 1724er Pinselzeichnung eines mit Hausrat stark beladenen und von Frau mit Wickelkind besetzten Pferdes nach links befand sich auf Schloß Schwanberg bei Graf Radulf zu Castell-Rüdenhausen.

Ernstzunehmendes  zeichnerisches  Debüt  gab  spätestens  der  12jährige  Ridinger . So per Sammelnummer 6 – „10 Blatt. Verschiedene Pferde. Früheste (bezeichnete Rötel-)Arbeiten (in Quarto) von 1710 bis 1717“ – der schönen Sammlung von Handzeichnungen und Kupferstichen Joh. El. Ridinger’s aus dem Besitze eines bekannten Sammlers 1890 bei Wawra in Wien. 1717 auch frühestes Datum im 305blätterigen Pferde-Konvolut von „Studien, Contoure(n) und ausgeführte(n) Zeichnungen“ als Pos. 318 des Ridinger-Appendix des 1869er Weigel’schen Zeichnungs-Katalogs.

Dortselbst per 377 denn auch Ein beladener Maulesel einen Bergabhang heraufkommend in weiß gehöhter schwarzer Kreide auf bläulichem Papier und per 378 aus 1718 Ein Blatt mit zwei beladenen Mauleseln in leichtem Bleistift-Umriß. Beide in Klein-Quarto und unbezeichnet. Unsigniert + undatiert denn auch Ein gesatteltes Maultier in Rötel und Groß-Quarto als Pos. 9 bei Wawra wie vor. Per Weigel 665 denn schließlich ein 1752er Gehender beladener Maulesel, der Treiber dahinter, wiederum in Tusche und Bister.

Ein 1718er Tierkiefer figurierte als frühestes Datum im nach 1958 vereinzelten Faber-Castell’schen 109blätt. Zeichnungs-Codex des Meister’s (95) und seiner Söhne. Korrespondierend und wiederum langen Atem dokumentierend mit einem rund 45 Jahre späteren hiesigen Oberen Pferdekiefer.

Anstehendes 1714/18er Maultier denn ein in seinem Belegwert gar nicht zu überschätzender

ECKPUNKT  DES  ZEICHNERISCHEN  RIDINGER-ŒUVRE .

Erfreuend in seiner Jugendfrische zugleich die Augen . In der Lade hin und wieder , an lichtgeschützter Wand permanent . So oder so , eine  Pretiose  für  die  Sammlung .

Angebots-Nr. 15.527 / Preis auf Anfrage

Johann Elias Ridinger, Großen Maultier

Grosses Maul Thier beladen. Seitlich von hinten, instruktiv bepackt. Radierung + Kupferstich von Johann Elias Ridinger (Ulm 1698 – Augsburg 1767). (1754.) Bezeichnet: J. E. R. fec. / No. 23., Titel wie vor. 19 x 14,4 cm.

Thienemann + Schwarz 503. – Blatt 23 aus Entwurf einiger Pferde … Maul-Thiere und Esel als Teile VI/VII der instruktiven Suite Entwurf einiger Thiere ( „Diese Tafeln sind sehr gesucht und oft copirt“, Th. 1856). – Herrlicher breitrandiger Abdruck der 1. Ausgabe.

Angebots-Nr. 7.338 / EUR  197. (c. US$ 238.) + Versand

Johann Elias Ridinger, Maulesel im Staat von vorne

Maul Esel im Stat von Vornen. So instruktiv wie kostbar bepackt, bergabgehend. Radierung + Kupferstich von Johann Elias Ridinger (Ulm 1698 – Augsburg 1767). (1754.) Bezeichnet: J. E. R. fec. / No. 27., Titel wie vor. 19,1 x 14,4 cm.

Thienemann + Schwarz 507. – Blatt 27 aus Entwurf einiger Pferde … Maul-Thiere und Esel als Teile VI/VII der instruktiven Suite Entwurf einiger Thiere ( „Diese Tafeln sind sehr gesucht und oft copirt“, Th. 1856). – Noch mit Plattenschmutz behafteter breitrandiger Abdruck der 1. Ausgabe.

Angebots-Nr. 7.342 / EUR  197. (c. US$ 238.) + Versand

Johann Elias Ridinger, Maultier im Staat

Maul Thier im Stat, von der Seiten. So kostbar wie das Geschirr auch die Abdeckung der Last. Radierung + Kupferstich von Johann Elias Ridinger (Ulm 1698 – Augsburg 1767). (1754.) Bezeichnet: J. E. R. fec. / No. 28., Titel wie vor. 19,1 x 14,3 cm.

Thienemann + Schwarz 508. – Blatt 28 aus Entwurf einiger Pferde … Maul-Thiere und Esel als Teile VI/VII der instruktiven Suite Entwurf einiger Thiere ( „Diese Tafeln sind sehr gesucht und oft copirt“, Th. 1856). – Herrlicher, breitrandiger Abdruck der 1. Ausgabe.

Angebots-Nr. 7.343 / EUR  197. (c. US$ 238.) + Versand

Johann Elias Ridinger, Maultier

Maul Thier von hinten. Instruktiv sichtbar der Packaufbau. Radierung + Kupferstich von Johann Elias Ridinger (Ulm 1698 – Augsburg 1767). (1754.) Bezeichnet: J. E. R. fec. / No. 29., Titel wie vor. 19,1 x 14,5 cm.

Thienemann + Schwarz 509. – Blatt 29 aus Entwurf einiger Pferde … Maul-Thiere und Esel als Teile VI/VII der instruktiven Suite Entwurf einiger Thiere ( „Diese Tafeln sind sehr gesucht und oft copirt“, Th. 1856). – Herrlicher, breitrandiger Abdruck der 1. Ausgabe.

Angebots-Nr. 7.344 / EUR  184. (c. US$ 222.) + Versand

Johann Elias Ridinger, Maulesel

Maul Esel. Gezäumt, sonst frei und stolz, in schöner Landschaft. Radierung + Kupferstich von Johann Elias Ridinger (Ulm 1698 – Augsburg 1767). (1754.) Bezeichnet: J. E. R. fec. / No. 30., Titel wie vor. 19,1 x 14,4 cm.

Thienemann + Schwarz 510. – Blatt 30 aus Entwurf einiger Pferde … Maul-Thiere und Esel als Teile VI/VII der instruktiven Suite Entwurf einiger Thiere ( „Diese Tafeln sind sehr gesucht und oft copirt“, Th. 1856). – Breitrandiger Abdruck der 1. Ausgabe.

Angebots-Nr. 7.345 / EUR  189. (c. US$ 228.) + Versand

Johann Elias Ridinger, Die aus Liebe zur Pracht ergriffene Dienstbarkeit soll man geduldig leiden

Der Hirsch im Prachtzaum eines Maultiers

Die aus Liebe zur Pracht ergriffene Dienstbarkeit soll man gedultig leiden. Ein 12-Ender hat sich des Zaumputzes halber der Mühsal eines Saumrosses unterworfen.

„ So leide mit Geduld “

kommentiert dies ein Dachs. Radierung + Kupferstich von Martin Elias Ridinger (1731 Augsburg 1780) nach einer Zeichnung von Johann Elias Ridinger (Ulm 1698 – Augsburg 1767). Nach 1767. Bezeichnet: J. El. Ridinger. inv. et del. / M. El. Ridinger. sc. et exc. A. V., ansonsten in Dt.-Lat.-Frz. wie vor. 33,6 x 24,9 cm.

Thienemann + Schwarz 782; Metzner-Raabe, Illustr. Fabelbuch, 1998, Bd. II (Bodemann), 123.I. – Blatt 18 der Fabeln. – Herrlicher Druck von leuchtendem Hell-Dunkel. – Mit schönem weißen Platten- und Papierrand. Im linken letzteren alte Heftspuren.

Das  außerordentlich  seltene  zweite  Ergänzungsblatt

der geistig wie optisch überaus reizvollen Lehrreiche(n) Fabeln aus dem Reiche der Thiere zur Verbesserung der Sitten und zumal zum Unterrichte der Jugend, mit denen

„ Ridinger ein typisches Ziel seiner Epoche (verfolgte). Eine ‚Verbesserung der Sitten‘ durch die moralische Wirksamkeit der Kunst hatte – freilich auf ganz andere Weise – der mit Ridinger fast gleichalte William Hogarth in seinen Gemälden und graphischen Blättern versucht … Doch während Hogarth und Chodowiecki durch satirische Bildfolgen, wie ‚Das Leben eines Lüstlings‘, 1735 … ihren (gleichen) Vorstellungen Geltung zu verschaffen suchte, knüpfte Ridinger an die – ihm besonders gemäße (nämlich, so er selbst, ‚von den eisgrauen Zeiten des Alterthums an‘) – Tradition der Tierfabel an “

(Stefan Morét, Ridinger-Katalog Darmstadt, 1999, Seite 96).

Darüberhinaus zugleich aber auch, einen neuen Bildtypus kreierend, einmal mehr Tradition und Feld hinter sich lassend. Denn, so Ulrike Bodemann in Metzner-Raabe,

„ Keine  Ähnlichkeiten  mit  bisher  bekannten  Fabelillustrationen .

Riesige Bildformate werden fast völlig von der Darstellung eines zentralen Moments der Fabelerzählung gefüllt. Umgebung meist dichter, urwüchsiger Wald .“

Und Regine Timm, ebda., Bd. I, Seite 171 :

„ Ridinger hat in seinen großen Tafeln … zwar pflanzliches Wachstum oder auch Felsbrocken manchmal bildbestimmend in seine Illustrationen einbezogen, aber ohne dekorative Absicht. Die Pflanzen und Felsen bedeuten das Dickicht, die menschenferne Waldeinsamkeit, in der sich die seltsamen Geschichten unter den Tieren zutragen. “

Die große geistige Verwandtschaft mit dem bereits erwähnten Hogarth übrigens auch unmißverständlich zum Ausdruck kommend in Garricks Epitaph für diesen:

„ Whose  pictured  Morals  charm  the  Mind ,

And  through  the  Eye  correct  the  Heart.“

Daß Ridinger seine Folge ursprünglich wesentlich umfangreicher konzipiert hatte, belegen seine hier durchgelaufene Vorzeichnung zur 20. Fabel, die er mit „Fab 31“ bezeichnet hatte, jene mit „Fabel 29.“ bezeichnete zur 19. (Weigel, 1869, Nr. 384) und die Thienemann vorgelegene, mit „30“ genummerte, die gleich weiteren, unnumerierten, indes unverarbeitet blieb.

Die praktisch vorprogrammiert gewesene große Seltenheit der vier Supplementblätter seit Thienemann (1856, Seite 151) literaturbekannt: sie „machen sich sehr rar, finden sich schon in manchen älteren Ausgaben nicht, und sind in der neuesten ganz weggelassen, was jedoch zu bedauern ist“.

Entsprechend denn auch der 1889er Katalog der Slg. Coppenrath zu 20blätt. Exemplar: „Schöne Hauptfolge … Selten“. Und Helbing 1900 in seiner 1554blätt. Ridinger-Offerte (Katalog XXXIV): „Die letzten (4) Nummern sind höchst selten“. Und während er neben einem Komplett-Exemplar die ersten sechzehn bis auf 12 + 13 mehrfach apart besaß, so von den letzten vier nur 17 + 19 jeweils einmal zusätzlich. Am Markt denn auch bis heute meist nur die 16blätterige Grundfolge.

Die die Nachauflagen dokumentierenden verschiedenen Druckzustände des Titels im übrigen schönster Beweis für den Erfolg der Arbeit, die ihre namentliche Zielgruppe, die Jugend, offensichtlich erreicht hat.

Angebots-Nr. 12.512 / EUR  946. / export price EUR  899. (c. US$ 1087.) + Versand


“ the book has arrived! Many thanks for your helpfulness! Have a nice day, and kind regards ”

(Mr. S. S., May 9, 2016)

 

Die  Auslese  des  Tages