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Richard Püttner, Triest

Triest. Gesamtansicht über die Bucht. Vorn Figurinen in einer Terrassenanlage. Getönter Holzstich von F. Geigenmüller nach Richard Püttner (Wurzen 1842 – München 1913) bei Adolf Cloß, Stgt. (1876.) Signiert, bezeichnet. 18,5 × 24,4 cm (7¼ × 9⅝ in). – Stimmungsreiches Blatt.

„ Was Venedig dem Seeverkehr in alter Zeit gewesen,

das ist Triest für die moderne Welt …

der glatte Verkehr aller erdenklichen Nationen … das sind die Elemente, die das Wesen der Stadt bedingen … Seine commercielle Hebung … verdankt Triest der großen Maria Theresia, ihre Gesetze befreiten den Handel von allen Fesseln, sie eröffnete dem Verkehre der verschiedenen Nationen jene freie Bahn …

Der Schwerpunkt der Stadt und ihrer ganzen Bedeutung liegt naturgemäß im Hafen … von hier

geht jener merkwürdige Canal grande aus ,

auf dem die schwersten Schiffe bis tief in’s Innere der Stadt gelangen …

Sicherlich ist aber auch der Lloyd von all’ den großen Institutionen, die hier geschaffen wurden, die bedeutendste … im Anfang war die Thätigkeit nur auf das Versicherungswesen (1831) beschränkt, bis sich das Bedürfniß fühlbar machte, die wichtigen Nachrichten, welche über den Schiffsverkehr an die Gesellschaft gelangten … dem größeren Publikum zu vermitteln … “

(Karl Stieler und andere, Italien, 1876, Seiten 70 f.).

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“ ich habe kuerzlich Ihre web site über die Rugendasfamilie gefunden, welche ich von grosser inhaltlicher Qualität und Interesse finde … ”

(Señ. G. E., 19. Dezember 2003)