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Antiochia – Cassas, Louis François (Azay-le-Ferron, Indre, 1756 – Versailles 1827). (Vue générale de la Ville Antioche.) Ansicht der syrischen Hauptstadt unter den Seleukiden, „wo die erste grössere Christengemeinde außerhalb Palästinas sich bildete, wo der Name Christen zuerst genannt wurde … und wo … Paulus die Weihe erhielt“. Im Vordergrund weidendes Vieh am Ufer des Orontes. Radierung von Antoine Michel Filhol (1759 Paris 1812), vollendet von Jean Baptiste Tilliard (1740? – Paris 1813). (1799.) Bezeichnet: Dessiné par L. F. Cassas. / Gravé à l’Eau-forte par Filiol. / Terminé par Tilliard. 29,7 x 46,1 cm.

Malerisches Blatt

Louis François Cassas, Antiochia (Syrien)

in herrlich leuchtendem Abdruck vor der Schrift .

Filhol „bildete sich unter Née … besonders in der Landschaft. Seine Blätter dieser Art sind von kräftiger Wirkung und meisterhaft in der Perspektive … Einige seiner geätzten Blätter haben … andere vollendet“ (Nagler). – Unbeschnitten. – Ganz schwacher Wasserrand in der rechten Oberecke die Himmelspartie kaum wahrnehmbar noch ca. 3-5 cm tangierend. Der breite Rand unwesentlich zeitspurig.

„ C. fand schon früh die Themen und die Arbeitstechnik, die das Werk bestimmen und die Grundlage seines Erfolges sind: Mit dokumentar. Genauigkeit, gleichzeitig aber auch mit großem Gespür für dekorative Wirkungen und Atmosphäre gestaltet er Ansichten von Lsch. und Städten, deren Leben, Ereignissen, Kostümen und Volksgebräuchen … V. a. aber steht die Wiedergabe bed. Archit. im Mittelpunkt des Schaffens. Im Drang zu Vollständigkeit und Exaktheit ist C. ganz ein Zeitgen. der Enzyklopädisten. Sein bes. Augenmerk richtet er entsprechend den Interessen der Auftraggeber und des Publikums auf die Archit. der Antike … Mit Ausnahme weniger Fälle … geht C. grundsätzlich von der eig. Anschauung aus und beginnt daher mit Skizzen, Stud. und Vermessungen am Ort. Das eigentliche Mittel seiner Darst. ist dann eine für ihn typ. spezielle Technik des Aqu., teils in sehr großen Formaten. Er arbeitet mit lebhaften, oft dramat. gesteigerten Hell-Dunkelkontrasten und reichem Kolorit. Zusätzl. verstärkt er jedoch die Linienzeichnung mit schwarzem Federstrich, so daß auch die maler. wirkenden Aqu. im Detail von großer Exaktheit sind und manchmal opt. die Wirkung kolorierter Stiche haben. Die Umsetzung dieser Motive in Druckgraphik ist vielfach von Anfang an intendiert und hat einen großen Teil seines Erfolges ausgemacht … Seine wichtigste Reise macht C. im Gefolge des frz. Botschafters Choiseul Gouffier in den Orient … Sie eröffnet C. die ganze Faszination der oriental. Welt. C. nimmt die Gelegenheit wahr, diese Reise auszudehnen und den gesamten Bereich der Levante kennenzulernen … Die Reise ist das größte berufl. Erlebnis C.s, sie erfolgt unter teils höchst abenteuerl. Umständen und führt ihn bis nach Ägypten … Nach der Rückkehr arbeitet C. in Rom den ungeheuren Ertrag seiner Orient-Expedition aus, präsentiert der Öffentlichkeit die ersten Ergebnisse und erregt beträchtl. Aufsehen “

(Uwe Westfehling, Allgemeines Künstler-Lexikon XVII, 1997, 131).

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„ Ich darf mich noch einmal herzlichst für Ihre Hilfe bedanken!! Ich habe alle e-mails/Bilder erhalten. Es ist wirklich keine Selbstverständlichkeit so eine Unterstützung zu bekommen und ich weiß das sehr zu schätzen! “

(Frau A. G., 10. September 2014)