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Ehrenberg (Ernberg) / Lech – Beaumont, Jean François Sir Albanis de (Chambéry 1755 – 1812). The Barriere at the Castle of Ehremberg. Alpen-Massiv mit Schloß Ehrenberg im Mittelpunkt. Rechts das Hohe Schloß, links am Fuße des Falkenbergs verstreut liegende Gehöfte sowie ganz vorn ein sein Fuder heimfahrender Landmann. Sepia-Radierung von Cornelis Apostool (1762 Amsterdam 1844). 1792. Bezeichnet: A. Beaumont del. / C. Apostool sculp. / Published as the Act directs Jany 1. 1792. by T. & G. Egerton Whitehall, for the Author, Titel wie vor. 31,6 x 44,7 cm.

Jean François Albanis de Beaumont, Veste Ehrenberg

Besonders  feine  Berglandschaft  im  prächtigen  Ursprungs-Kolorit

der einstigen Veste Ehrenberg – seinerzeit stärkste Befestigungsanlage des Ausserfern, bestehend aus Ehrenberger Klause, Festung, Hohem Schloß und Hochschanz (Fort Claudia) – am Lech an der Straße von Füssen nach dem Oberinntal, der alten Via Claudia Augusta und Salzstraße, an der nördlichen Grenze Tirols. – Breitrandiger Abdruck der 1. Ausgabe auf festem Whatman-Papier.

Sir Albanis zeichnete sich als Zeichner, Stecher in Aquatinta und Landschaftsmaler sowie Architekt aus. Aus dem Piemont stammend, wurde er in England naturalisiert. Bei Egg heißt es über ihn:

„ Veröffentlicht zwischen 1787 und 1806 eine große Anzahl von Ansichten aus Italien und aus dem Alpengebiet, die er zum Teil selbst in Aquatintamanier sticht und zum Teil durch Cornelis Apostool stechen läßt. Seine Stiche gehören

zu  den  frühesten  Darstellungen  reiner  Berglandschaften  aus  Tirol … “

Apostool, Maler, Zeichner und Stecher, aber, gleich Goethe, eher den sogenannten Liebhaber-Künstlern zuzurechnen, erhielt seine Ausbildung an der Amsterdamer Zeichenakademie (1784-1786) bei dem Landschafter Hendrik Meijer, den er anschließend nach England begleitete, wo er etliche Jahre in London lebte. Seine ca. 80

von  Kennern  geschätzten  schönen  Landschafts-Aquatinten ,

vielfach nach niederländ. Meistern und den alpinen Reiseskizzen Sir Albanis de Beaumont’s und erschienen in verschiedenen Folgen zwischen 1790 + 1795, sind das Ergebnis jener künstlerisch für ihn so überaus fruchtbaren Zeit. Später arbeitete er nur noch vergnügenshalber.

Gleichzeitig, wie auch später noch, war er für die niederl. Regierung tätig, in deren Auftrag seine Wege ihn bis nach New York, Frankreich und wiederholt auch zuück nach England führten.

1807 endgültig zurück in Amsterdam, wurde er im Folgejahr erster Direktor des dortigen Königlichen Museums und Mitglied des Kgl. Instituts der Wissenschaften, Literatur und Künste. 1816 Ritter des Niederl. Löwen-Ordens.

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Siehe auch
» Tirol  in  ausgewählten  Sujets «


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