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Vor der Umgestaltung im 19. Jhdt.

Antwerpen – Rathhause zu A., Der Trauungs-Saal im. La Salle des Marriages a l’Hôtel de Ville d’Anvers. Dominant der große Kamin von Cornelis Floris de Vriendt d. J. (1514 Antwerpen 1575) mit u. a. den beiden von Floris selbst geschaffenen Alabaster-Karyatiden. Mit zwei Besuchern sowie Magistratsdiener mit Hellebarde. Farblithographie von Frans Stroobant (Brüssel 1819 – Elsene 1916). Bezeichnet: F. S. 1853 (spiegelschriftlich) / F. Stroobant del. et lith. / C. Muquardt, éditeur. / Imp. Simonau & Toovey, Bruxelles., ansonsten (irrig) frz.-dt.-engl. wie unten. 34,4 x 22,3 cm.

Frans Stroobant, Der Trauungs-Saal im Rathaus zu Antwerpen

Boetticher II/2, 855. – „… belgischer Architekturmaler … machte sich durch Werke und Zeichnungen zur Geschichte der Kunst, seiner Heimat namentlich, bekannt. Mehrere der Zeichnungen hat er selbst lithographiert.“ So auch die hiesige. – Der an sich nicht falsche hiesige Untertext – Kamin im Rathhause von Antwerpen – mit dem zu jenem Sujet vertauscht.

„ Mit seinem Rathaus (in Antwerpen) schuf F(loris) den für die gesamten Niederlande maßgebenden Typus … Das architektonische Element gewinnt immer mehr die Oberhand über das dekorative und durch Zusammenfassung aller vorhandenen Elemente entsteht ein neuer universaler Dekorationsstil, der höchste Gesamt- und Einzelwirkung erstrebt … So hat F. typbildend gewirkt … ‚Man versteht unter Florisstil schlechthin alle Elemente der Hochrenaissance in den Niederlanden‘ (Klapheck) “

(B. C. Kreplin, Thieme-Becker XII, S. 122 f.).

In der zweiten Hälfte des 19. Jhdts. wurde der Trauungs-Saal durch Hinzufügung etlicher Wandbilder, den Austausch der oberhalb des Kamins befindlichen Poseidon-Allegorie gegen ein Relief ähnlichen Inhalts sowie die Wegnahme der geschnitzten Balustrade deutlich verändert. Hier solchermaßen noch in seiner

den Kamin weitaus besser zur Geltung kommen lassenden

ursprünglichen Form .

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„ … wartete das (Eulen-)AHA auf mich … Das Foto von den Waldohreulen(-Jungen in Ihrem Garten) fand ich sehr gelungen, es fügt sich nahtlos in die Stiche ein. Ein wenig beneide ich Sie, denn mir (als aktivem Waidmann) war es bisher nicht vergönnt, diese Tiere in freier Wildbahn zu erleben. Niemeyers Garten ist tatsächlich ein heimlicher Wildpark “

(Herr P. D., 1. Juli 2015)