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Der Alabaster-Altar von Hal , Brabant

Hall(e), Altar in der Kirche Notre-Dame in. Autel de l’Église Notre-Dame a Hal. Der Alabaster-Altar von Jean Mone (Metz? 1486/1500 – Brüssel 1548/49) in der früher dem Heiligen Martin gewidmeten berühmten Wallfahrtskirche. An seiner Spitze ein Pelikan mit seinen Jungen als dem im Mittelalter mit Passion und Auferstehung Christi verbundenen Symbol aufopfernder Mutterliebe. Mit je zwei Meßdienern und Gläubigen. Farblithographie von Frans Stroobant (Brüssel 1819 – Elsene 1916). Bezeichnet: F S (18)52 / F. Stroobant del. et lith. / C. Muquardt éditeur. / Imp. Simonau & Toovey, Bruxs., ansonsten frz.-dt.-engl. wie vor. 34,5 x 22 cm.

Frans Stroobant, Altar in der Kirche Nôtre-Dame in Hall

Boetticher II/2, 855. – „… belgischer Architekturmaler … machte sich durch Werke und Zeichnungen zur Geschichte der Kunst, seiner Heimat namentlich, bekannt. Mehrere der Zeichnungen hat er selbst lithographiert.“ So auch die hiesige.

„ (Mone) schuf vor allem Grabdenkmäler und Altäre, arbeitete fast nur in Alabaster und Mamor … 1533 ist sein bekanntestes Werk,

der große Altar in der St. Martinskirche zu Hal

datiert u. als einzige Arbeit von ihm signiert. Stilgeschichtlich wichtig ist dieser Altar insofern, als er in den Niederlanden die erste Abkehr vom gewohnten spätgot. Typus darstellt; er bietet eine bemerkenswerte Verbindung von Altar u. Sakramentshaus “

(Erwin Hensler, Thieme-Becker XXV [1931], S. 59 f).

Mitte des 19. Jhdts. in eine Seitenkapelle umgesetzt, zeigt hiesige Darstellung ihn noch am angestammten Platz in der lichtdurchfluteten gotischen Apsis.

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