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Dresden

Dresden. Zentralansicht. Holzstich nach einer Photographie. (1886.) Bezeichnet. 13,2 x 19,8 cm.

„ Wenn es sich zeitlich und finanziell nicht lohnt, besondere Berichterstatter zu entsenden … andererseits aber das Bestreben vorherrscht, ‚alle bemerkenswerten Ereignisse durch bildliche Darstellung veranschaulichen‘ zu wollen, so (muß immer mehr zu Vorlagen gegriffen werden,) die in steigender Zahl zur Verfügung stehen: Photographien. Nicht nur ihre leichtere Verfügbarkeit, auch der gewandelte Publikumsgeschmack verhalfen der Photographie zu wachsender Bedeutung in der Xylographie … Als Folge davon mußte ein künstlerisch-handwerkliches Umdenken einsetzen …

Die Photographie als neue Erfindung

wird für das allgemeine Publikum so interessant, daß sie auch anderen, hergebrachten Illustrationstechniken ihren Stempel aufdrückt “

(Osteneck, Zur xylographischen Darstellung im 19. Jahrhundert, in Lüneburger Beiträge zur Vedutenforschung, 1983, SS. 120 ff.).

Wodurch gleichzeitig die von Osteneck gerügte frühere „stets wiederkehrende Stereotypie (der Blickwinkel) vermieden“ wurde und so erst vielfach seltene Plätze und Details zu Gesicht kamen.

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„ perfekt, Vielen Dank! “

(Frau S. N., 4. Mai 2017)