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Porta nigra in Trier

Trier, Porta nigra in. Holzstich nach einer Photographie von Anselm Schmitz (1831/39-1903) in Köln bei Carl Angerer & Göschl, Wien. (1886.) Bezeichnet: C. Angerer & G. ph., ansonsten wie vor. 12,9 x 18,8 cm.

„ Wenn es sich zeitlich und finanziell nicht lohnt, besondere Berichterstatter zu entsenden … andererseits aber das Bestreben vorherrscht, ‚alle bemerkenswerten Ereignisse durch bildliche Darstellung veranschaulichen‘ zu wollen, so (muß immer mehr zu Vorlagen gegriffen werden,) die in steigender Zahl zur Verfügung stehen: Photographien. Nicht nur ihre leichtere Verfügbarkeit, auch der gewandelte Publikumsgeschmack verhalfen der Photographie zu wachsender Bedeutung in der Xylographie … Als Folge davon mußte ein künstlerisch-handwerkliches Umdenken einsetzen …

Die Photographie als neue Erfindung

wird für das allgemeine Publikum so interessant, daß sie auch anderen, hergebrachten Illustrationstechniken ihren Stempel aufdrückt “

(Osteneck, Zur xylographischen Darstellung im 19. Jahrhundert, in Lüneburger Beiträge zur Vedutenforschung, 1983, SS. 120 ff.).

Wodurch gleichzeitig die von Osteneck gerügte frühere „stets wiederkehrende Stereotypie (der Blickwinkel) vermieden“ wurde und so erst vielfach seltene Plätze und Details zu Gesicht kamen. – Kleiner Einriß im weißen Unterrand säurefrei hinterlegt.

Angebots-Nr. 6.807 | EUR 85. (c. US$ 87.) + Versand


„ Ganz herzlichen Dank für Ihre netten Wünsche und die sehr interessante Lektüre (Wild + Hund 23/2008), über die ich mich sehr gefreut habe. Mein Glückwunsch zu diesem schönen Artikel über Ihr Ridinger Wirken und die damit verbundene und verdiente Anerkennung. An meiner ‚Ridinger – Sammlung‘ erfreue ich mich stets aufs Neue. Schon deshalb war die Anschaffung des Pompadour Bandes (1998) ein guter Kauf … Mit besten Grüßen, Ihr … “

(Herr O. v. L., 5. Januar 2009)