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Böhmen

Aus dem Luschnitzthal (Böhmen). Im Vordergrund Spaziergängergruppen. Oberhalb des Flusses (Nebenfluß der Moldau) Schloßanlage. Radierung Radierung von Bernhard Mannfeld (Dresden 1848 – Frankfurt/Main 1925). Ca. 1875. Bezeichnet: Orig.-Rad. v. B. Mannfeld., ansonsten wie vor. 21,5 x 15,8 cm.

Boetticher 67. – Druckeradresse nachträglich gelöscht. – Vertrieben 1878 von Alex. Duncker, Berlin.

Angebots-Nr. 6.125 | EUR 74. (c. US$ 89.) + Versand

Dekorative Schulzeugnisse
aus Böhmisch-Krumau & Budweis

Beneschau – Schul und Religionszeugnis für Johann Mahr (?). Handschriftlich ausgefertigt Pfarre Beneschau (?) 17. Juni 1821. 2°. 1 Seite auf Doppelbogen. Mit Siegel und Unterschrift des Pfarrers.

Großes typograph. Wz. „Krumau N. 5.“ – Geglättete Quer- und 3 nur wenig wahrnehmbare Längsfalten.

Schulzeugnis Beneschau (Böhmen) 17. Juni 1821

„ Verfertigter bezeuget hiemit; daß Johann Mahr in seinen früheren Jahren … die Trivial und die I. grammatikal Classen sehr fleißig besucht … sondern auch die Wiederholungsstunde an Sonn und Feyertagen fleißig besucht und sich stets durch sein sittsames, stilles und ehrbares Betragen … ausgezeichnet habe. “

Angebots-Nr. 15.041 | EUR 128. (c. US$ 155.) + Versand

Ein Budweiser … Zeugnis

Budweis – Zeugnis der Hauptschule zu Böhmisch-Budweis für Bernard Krumbholz, Schüler der vierten Klasse. Handschriftlich ausgefüllter Formulardruck. Ausgestellt Böhmisch-Budweis 9. April 1827. 2°. 1 Seite. Mit Papiersiegel der Schule und der Unterschrift des Direktors Lugert Trink (?).

Typogr. Wz. – Vollständig geglättete Quer- und 2 Längsfalten, ganz schwach knitterspurig. – Verso zweizeil. Vermerk von alter Hand.

Schulzeugnis Budweis (Böhmen) 9. April 1827

„ Von Seite der Hauptschule zu Böhmisch=Budweis wird hiemit bezeuget, daß Krumbholz Bernard, Schüler der vierten Classe, 1ten Jahrg. sich in den Sitten gut verhalten, und die für den ersten Curs vorgeschiebenen Gegenstände folgender Maßen erlernet hat … Dieser Schüler verdient daher in die erste Classe gesetzt zu werden. “

Angebots-Nr. 15.043 | EUR 128. (c. US$ 155.) + Versand

Gojau – Schulzeugnis für Joseph Bürger, Schüler der zweiten Klasse der Trivialschule zu Gojau. Handschriftlich ausgefertigt Gojau 4. Mai 1818. 2°. 1 Seite auf Doppelbogen. Mit Siegel und Unterschriften von Jakob Veinhuber (?), Pfarrer, und Franz Freybmuth (?), Schullehrer.

Wasserzeichen Großer Doppeladler mit Krone. – 1 Quer- und 2 Längsfalten. – In Religion – Note vom Pfarrer eingetragen – , Deutsch, Latein, Schönschreiben und sämtlichen weiteren Fächern jeweils die Note „gut“:

Schulzeugnis Gojau (Böhmen) 4. Mai 1818

„ Joseph Bürger, Schüler der zweyten Klasse in der Trivialschule zu Gojau, hat die Schule fleißig besucht, in seinen Sitten sich sehr gut verhalten, und die vorgeschriebenen Gegenstände folgender Maßen erlernt … Er verdienet daher in die erste Klasse gesetzet zu werden. “

Angebots-Nr. 15.040 | EUR 148. (c. US$ 179.) + Versand

Hohenfurt – Zeugnis für Jacob Grübl für den Besuch der Sonntagsschule. Handschriftlich ausgefertigt Marktschule Hohenfurt 26. September 1829. Kl.-2°. 1 Seite. Mit Siegeln und Unterschriften von Alois Schiller, Pfarrer, und Johann Gruber (?), Schullehrer.

Typogr. Wz. J V. – Geglättete Quer- und 2 kaum noch wahrnehmbare Längsfalten. – Verso zweizeil. Vermerk von alter Hand.

Schulzeugnis Hohenfurt (Böhmen) 26. Sep. 1829

„ Zeugniss Jacob Grübl, als Vorzeuger dieses, hat die hiesige Schule an Sonntagen zur Wiederhohlung der Lehrgegenstände: Religion, Lesen, Schreiben und Rechnen nach höchster Vorschrift fleißig besuchet; und sich in Ansehung der Sitten sehr gut verhalten. “

Angebots-Nr. 15.044 | EUR 148. (c. US$ 179.) + Versand

Hohenfurt – Zeugnis für Friederich Dömaschko, Schüler der zweiten Klasse der Schule zu Hohenfurt. Handschriftlich ausgefüllter Formulardruck. Ausgestellt Markt Hohenfurt 28. April 1831. 2°. 1 Seite. Mit den Unterschriften von Aloys Schiller, Pfarrer, und Johann Gruber, Schullehrer.

Typogr. Wz. WELS. – Geglättete Quer- und 2 kaum noch wahrnehmbare Längsfalten. – Nebst Nota vom 7. September 1834 über eine Wiederholung daselbst. – Verso Name des Zeugnisempfängers von alter Hand. – Religion, Lesen in Deutsch, Latein und geschrieben, Rechnen und Rechtsprechen gut, Schön- und Diktatschreiben sowie Aufsätze aber nur mittelmäßig:

Schulzeugnis Hohenfurt (Böhmen) 28. April 1831

„ Friederich Dömaschko, Schüler der zweyten Classe in der Schule zu Hohenfurt, hat die Schule fleißig besuchet, in seinen Sitten sich gut verhalten, und die vorgeschriebenen Gegenstände folgender Maßen erlernet … Er verdienet daher in die erste Classe gesetzt zu werden.

„ Nta Zur Wiederholung obiger Lehrgegenstände hat Vorzeiger dieses die hiersige Schule an Sonntagen besuchet. “

Angebots-Nr. 15.045 | EUR 98. (c. US$ 118.) + Versand

Besonders schön auch das Siegel

„Pfarrei Hohenfurt 1803“

Hohenfurt – Rosenberg – Zeugnis für Vinzenz Pokorny aus Rosenberg für vierjährigen Besuch der Pfarrschule Hohenfurt. Handschriftlich ausgefüllter Formulardruck. Ausgestellt Hohenfurt 20. März 1825. Kl.-2°. 1 Seite. Mit Siegel und Unterschriften von Valentin Schozzer, Pfarrer, und Franz Karl Gruber, Schullehrer.

Typogr. Wz. FDW/LDM (?). – Geglättete Quer- und 2 Längsfalten. – Sehr schön klar das Siegel mit Inschrift „Pfarrei Hohenfurt 1803“. – Verso zweizeil. Vermerk von alter Hand. – Religion, Lesen und Schreiben gut, Rechtschreibung und Rechnen aber nur mittelmäßig:

Schulzeugnis Hohenfurt (Böhmen) 20. März 1825

„ Vorzeiger dieses, Vinzenz Pokorny, 15 Jahr alt … unter der Herrschaft Rosenberg gebürtig, hat die hiesige Schule vier Jahre besuchet, und bey der, mit ihm vorgenommenen Prüfung bewiesen, daß er die vorgeschriebenen Lehrgegenstände … erlernet habe. In Ansehung der Sitten verdienet er in die erste Verdienstklasse gesetzet zu werden … “.

Angebots-Nr. 15.042 | EUR 128. (c. US$ 155.) + Versand

Lesen in Böhmisch „gut“

Weleschin – Zeugnis für Wenzl Treuer, gewesener Schüler der zweiten Klasse Trivialschule Weleschin. Handschriftlich ausgefertigt Markt Weleschin 27. September 1834. 2°. 1 Seite auf Doppelbogen. Mit Siegel und 2 Unterschriften, darunter Johann Fugier (?) als Schullehrer.

Typogr. Wz. J. Vogl. – Geglättete Längs- und Querfalte. – Zwei kleine Durchrisse der Bugfalten sowie ein ca. 2 cm tiefer Einriß der Querfalte im rückseitigen Bogen säurefrei hinterlegt. – Verso Name des Zeugnisempfängers von alter Hand. – In allen Fächern einschließlich Religion, Lesen in Böhmisch und Latein sowie Rechnen gut:

Schulzeugnis Weleschin (Böhmen) 2. Sep. 1834

„ Vorzeiger dessen, Wenzl Treuer gewesener Schüler der zweyten Classe der Trivialschule zu Weleschin hat die Schule fleißig besuchet, in seinen Sitten sich gut verhalten, und die vorgeschriebenen Gegenstände folgender Maßen erlernet … Nachdem derselbe die Wiederhohlungsstunde (?) fleißig besucht hatte, so verdient er in die erste Classe gesetzt zu werden. “

Angebots-Nr. 15.046 | EUR 148. (c. US$ 179.) + Versand

„ … besonders aber an seinen Hörnern
einen merklichen Unterscheid zeiget “

Ungarisch oder Böhmisch Schaaf. „Das Zackelschaf Aegoceros ovis – strepsiceros“ (Th.). Nach rechts liegend, doch nach links blickend. Kolor. Radierung mit Kupferstich von Johann Elias Ridinger (Ulm 1698 – Augsburg 1767). Bezeichnet: ARIES. / Belier d’Hongrie ou de Bohéme. / Familia II. Zweÿhufige. / J. El. Ridinger fec. et exc. A. V., ansonsten wie vor. 31,2 x 20,8 cm.

Thienemann + Schwarz 994. – IM RIDINGER’SCHEN ORIGINAL-KOLORIT des seit 1754 entstandenen und nicht vor 1773 endgültig postum abgeschlossenen, unnumerierten Kolorierten Thier-Reichs („Vollständige Exemplare sind fast unauffindbar“, so Weigel, Kunstkat., Abt. XXVIII, Ridinger-App. 63a als lediglich 120blätt. Torso, 1857 ! , doch auch nur schon Einzelblätter nur sehr selten am Markt, bei niemeyer’s derzeit gleichwohl das eine wie die andern). – Eine entgegen Ankündigung unkoloriert gebliebene Zweitausgabe von den nunmehr unter Fortfall selbst von Tieren verkürzten und ohne die Ridinger-Signatur anders betitelten, jedoch numerierten Platten erschien 1824/25 bei Engelbrecht/Herzberg in Augsburg.

„ Dieser (Schaf/Widder-)Vorstellung ist noch eine andere von einem Ungarischen Schafe beygefüget worden, welches etwas größer und stärker ist, als die unsrige, besonders aber an seinen Hörnern einen merklichen Unterscheid zeiget. Dann da bey den unsrigen die Hörner hinterwärts gewunden sind, so stehen solche bey dieser Art wie eine ausgedehnte Gabel in die Höhe und sind auch

Ridinger, Zackelschaf

ganz besonders gedreht oder gewunden ,

machen ihnen auch ein sehr gutes Ansehen “

(Ridingers Söhne im Textvorspann zu Tl. I, SS. 18 f., in Kopie beiliegend).

Das seltenere Sujet in seiner leuchtenden Farbigkeit

mit Wz. C & I Honig als jener festen holländischen Papier-Qualität, wie sie Ridinger entsprechend seiner Vorrede zu den Hauptfarben der Pferde

„wegen der feinen Illumination“ für die kolorierten Werke

verwandte, „weil es hiezu das anständigste und beste ist“. – Dreiseits 1,8-2,5 cm, unten 4,8 cm breitrandig.

Angebots-Nr. 15.950 | EUR 435. | export price EUR 413. (c. US$ 499.) + Versand

Friedland in Böhmen, Schloss. Stahlstich. Ca. 1855. Bezeichnet. 12 x 16 cm. – Wallensteins schönste Besitzung.

Angebots-Nr. 11.285 | EUR 50. (c. US$ 60.) + Versand

Mitbegründer der Familien-Dynastie Karlsbader Glasschneider

Pfeiffer, Josef Anton (1807 Karlsbad ca. 1870). Jagdhündin mit sechs Welpen in strohausgelegtem Verschlag. Rechts hölzerner flacher Wassertrog. Weißgehöhte Deckfarbenmalerei mit partieller weißer Lasierung. Rückseits hs. in Tinte bezeichnet: J. Anton Pfeiffer / 1825. 40 x 55 cm.

Thieme-Becker XXVI, 527. – Jugendarbeit Josef Anton’s, der zusammen mit seinem älteren Bruder Anton Heinrich den Start der Familien-Dynastie Karlsbader Glasschneider repräsentiert. Siehe hierzu auch Pazaurek, Gläser der Empire- und Biedermeierzeit, Lpz. 1923. – Unten rechts von fremder Hand in Bleistift: Ant. Pfeiffer 1825. – Oben mit schmalem Papierrand, sonst bis an die, tlw. auch knapp innerhalb der Einfassungslinie geschnitten. Am rechten Rand an drei Stellen bis 5 mm ins Bild reichende Spuren rückseitiger früherer Montage. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.677 | Preis auf Anfrage

» Eines der prachtvollsten Kupferstichkabinette
in privatem Besitz «

Sammlung Lanna Prag

Singer, Hans Wolfgang. Sammlung Lanna Prag. Das Kupferstichkabinet. Wissenschaftliches Verzeichnis. 2 Bde. Prag, Selbstvlg., 1895. Mit

Adalbert von Lanna

radiertem Portrait-Frontispiz Baron Adalbert von Lanna’s

von William Strang (Dumbarton 1859 – Bournemouth 1921; Strang 469; „Sein Bestes hat er als Porträtist gegeben in seinen scharf beobachteten u. zeichnerisch höchst präzis wiedergegebenen radierten … Bildnisköpfen“, Th.-B.) + 31 auf leichten Karton aufgewalzten Tafeln. X SS., 2 Bll., 515, 1 SS., 1 Bl.; 3 Bll., 517, 1 SS., 1 w. Bl., 1 Bl. Abb.-Verz. Bordeauxrote Hlwd.-Bde. der Dampfbuchbinderei Böttcher u. Bongartz in Leipzig mit breitem Rücken u. breiten Lwd.-Ecken mit Goldfileten zu den apart gemusterten Deckelbezügen sowie goldgepr. Rückentitel. Kopfgoldschnitt.

Löffler-Kirchner II, 295; Bogeng I, 363. – Aus Vorbesitz des einstigen Stuttgarter Kunstkabinetts mit dessen Stempel u. hs. Vermerk „Handbibliothek“ auf Vorsatz. – Etliche der ansonsten blütenweißen Montagekartons oben/oben seitlich mit eher nur schwachen Stockflecken, nur Taf. I+II stärker, dabei namentlich im Abdeck-Seidenpapier. Die Abbildungen selbst unbetroffen und als Ganzes nicht überzubewerten. – Innenspiegel-/Vorsatzpapier in den Vordergelenken gerissen, hinten nur andeutungsweise, der Buchblock selbst noch völlig stabil. Der Leinenbezug der Rückengelenke jeweils oben 1,5 (I) bzw. 4 (II) cm gerissen sowie winzige Stoßläsur im Rücken von I. Die Rücken ansonsten verblichen und Ober-/Unterkanten des Papierbezugs minimal (oben und einmal unten) bis ganz leicht bestoßen. – Unbeschadet dessen vollauf erwerbenswürdiges Exemplar des von Baron von Lanna selbst initiierten importanten Bestandskataloges.

Umfassend 10.041 Blatt, „eine ganze Reihe unbeschriebener Zustände, täuschender Copien u. dergl.“, erschlossen mittels fünf Registern: Stecher- + Holzschneider / Maler + Künstler, deren Werke als Vorlage dienten / Autoren, Verleger, Drucker etc. / Bildnisse / Miscellenia . – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 14.507 | EUR 327. | export price EUR 311. (c. US$ 376.) + Versand

Der Pulverthurm in Prag. Mit Volksauflauf + Fiaker. Radierung von Bernhard Mannfeld (Dresden 1848 – Frankfurt/Main 1925) in Braundruck. Ca. 1875. Bezeichnet: Orig.-Rad. v. B. Mannfeld. / Druck v. O. Felsing. Berlin., ansonsten wie vor. 20,8 x 15 cm.

Mit Drucker- + Verlegeradressen von O. Felsing bzw. Alex. Duncker, beide Bln. – Aus einer 1889er Suite. – Drei leichte Stockflecken, davon einer am Textrand dicht am Bilde. – Auf breitrandigem leichten Karton. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 14.579 | EUR 95. (c. US$ 115.) + Versand


“ Beautiful Rugendas colour print arrived! Thanks very much for keeping me informed. Best regards ”

(Mr. J. R. L., June 11, 2004)