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Irland

Ireland, Königreich. Mit Titel- und 2 Erläuterungskartuschen. Landkarte von Friedrich Wilhelm Streit (Ronneburg, Thüringen, 1772 – Berlin 1839) in grenzkolor. Stahlstich. 1836. Signiert, datiert, bezeichnet. 29 x 24,7 cm.

Ins lokale Detail gehend, mit den Straßenverbindungen. – Noch mit Edinburgh. – Etwas altersfleckig. Schwacher Wasserrand links oben.

Angebots-Nr. 14.414 / EUR  75. (c. US$ 91.) + Versand

Vdrone, Irlandiæ, in Catherlagh Baronia. Mit hübsch verzierter Titelkartusche nebst Meilenzeiger. Kolor. Detail-Karte 1 : 70.000 in Kupferstich von Gerard Mercator I (Rupelmonde 1512 – Duisburg 1594). Signiert, bezeichnet. 34,7 x 28,2 cm.

Catherlagh

Keuning 84; Koeman 89. – Erschien erstmals im 1595er 3. Teilband des Atlasses und liegt hier vor aus der Hondius-Ausgabe von 1630 mit dem hist.-geograph. Rückseitentext in Latein. – Sehr schöne Karte. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 14.415 / EUR  380. / export price EUR  361. (c. US$ 436.) + Versand

Vltoniae Orientalis Pars. Mit hübscher großer Titelkartusche nebst Meilenzeiger. Kolor. Detail-Karte 1 : 500.000 des östlichen Ulster mit Belfast + Dundalk in Kupferstich von Gerard Mercator I (Rupelmonde 1512 – Duisburg 1594). Signiert, bezeichnet. 35,2 x 38,4 cm.

East Ulster

Keuning 83; Koeman 88. – 1595 postum erschienen. – Aus der Hondius-Ausgabe von 1630 mit dem hist.-geograph. Rückseitentext in Latein. – Mit Belfast & Dundalk. – Sehr schöne Karte von 1. Qualität. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 14.416 / EUR  435. / export price EUR  413. (c. US$ 499.) + Versand

Frederick William Burton, Liebesklänge (Harfe)

Burton, Frederick William (1816 Corofin House on Inchiquin Lake, co. Clare, Irland, – London 1900). Liebesklänge. Harfe spielende Dame. Dahinter Ausblick in Garten mit antiker Statue. Stahlstich von William French (ca. 1815 – East Grinstead 1898). Ca. 1850. Signiert, bezeichnet. 19,5 x 12 cm.

Bereits im Alter von 21 Jahren Associate, zwei Jahre später Fellow der Royal Hibernian Academy, reist Burton 1844 erstmals nach Deutschland. Ein siebenjähriger Aufenthalt in München (1851-56) wird zu ausgedehnten Studien auch in allen bedeutenden europäischen Galerien genutzt. Danach in London ansässig, gibt Burton seine künstlerische Tätigkeit 1874 nach der Berufung zum Direktor der National Gallery, deren Sammlung er in den folgenden 20 Jahren um zahlreiche bedeutende Höhepunkte namentlich früher und alter Meister erweitert, auf.

Angebots-Nr. 11.860 / EUR  50. (c. US$ 60.) + Versand

Johann Elias Ridinger, Gross Irlændisch Windspiel

Der irische Wolfshund ?

Ridinger, Johann Elias (Ulm 1698 – Augsburg 1767). Gross Irlændisch Windspiel. Aufmerksam windend groß in Seelandschaft, stehend nach links. Radierung und Kupferstich. (1738.) Bezeichnet: J. E. R. f. / N. 8., ansonsten wie vor. 18,5 x 15,2 cm.

Thienemann + Schwarz 398. – Blatt 8 der ENTWURFS-FOLGE , aus deren Erstausgabe mit ihrem festen Bütten. „Diese Tafeln sind sehr gesucht und oft copirt“ (Th. 1856). – Oben + unten 6-7 cm, seitlich 1,7-2,6 cm breitrandig. – Druck von Titel + Nummer schwach. – An der Oberkante noch die beiden originären feinen Durchstiche.

Lt. Diane Marston, Mitarbeiterin der ½-Jahres-Publikation Harp and Hound des Irish Wolfhound Club of America, vermutlich der Irische Wolfshund. Und Thienemann: „Ein schöner Hund, von Schreber Bd. 3, Taf. 87, copirt.“

Angebots-Nr. 15.637 / EUR  168. (c. US$ 203.) + Versand

Jean Edouard Dargent, Rekrutierung in Irland

Dargent, Jean Edouard (gen. Yan’Dargent, St.-Servais, Bretagne, 1824 – Paris 1899). Une Chasse à l’Homme en Irlande (Enrolement). Rekrutierung auf alte Art, hier vermutlich für den in den 60er Jahren gegen London operierenden Bund der Fenians. Am rohen Tisch der Wirtsstube dichtgedrängt die politisierenden Gruppen, soweit sie nicht schon unter demselben liegen, davongetragen werden oder auf eigenen Füßen in die Nacht hinausgehen. Kurz, die Stadien munterer Geselligkeit. Getönter Holzstich von Jules Huyot (Toulouse 1841 – Eaubonne 1921). Ca. 1870. Signiert. 21,7 x 31,6 cm.

Angebots-Nr. 12.010 / EUR  107. (c. US$ 129.) + Versand

Dublin, St. George's Church

Dublin, St. George’s Church. Frontalansicht, auf dem Vorplatz Figurinen. Stahlstich von R. Winkles nach William Henry Bartlett (Kentish Town 1805 – Malta/Marseille 1854) bei Fisher & Son, Ldn. 1829. Signiert, datiert, bezeichnet. 16,5 x 10,3 cm.

Angebots-Nr. 7.043 / EUR  29. (c. US$ 35.) + Versand

Wright, G. N. Ireland Illustrated, in a Series of Views, of Cities, Towns, Public Buildings, Streets, Docks, Churches, Antiquities, Abbeys, Towers, Castles, Seats of the Nobility, etc. etc. From Original Drawings, by G. Petrie, W. H. Bartlett, & T. M. Baynes. Engraved on Steel, under the direction of E. Goodall, etc. etc. With Historical & Topographical Descriptions. London, H. Fisher, Son, and Jackson, 1831. Kl.-4°. 2 Bll. Titel + Vorwort, 80 SS. Mit gestochenem illustriertem Titel und

46  ( von  80 )  Stahlstichen

(ca. 11 x 16 cm), überwiegend in quer, auf 23 Tafeln. Zeitgenöss. marmor. HKalbldr.-Bd. m. Ldrecken. und grünem Rschildchen. Gelbschnitt.

Text komplett und weitgehend frisch. Tafeln überwiegend sauber oder nur wenig randstockig, einige mehr sowie vier stark stockig. Rücken etwas beschabt, die Deckel mit unbedeutendem Braunfleck.

Angebots-Nr. 14.369 / EUR  205. (c. US$ 248.) + Versand

Zeitgenössisch komponierte Händel 1736/39
Dryden’s berühmte Oden an die Heilige Cäcilie
Alexanderfest oder Die Macht der Töne & Cäcilien-Ode
als Hommage für die

Die Patronin der Musik

mit der

Irischen Harfe

Ridinger, Johann Elias (Ulm 1698 – Augsburg 1767). S. Cæcilia. Dreiviertelfigur der dem Betrachter zugewandten Hl. Cäcilia in reichem Gewand und turbanartigem Kopfschmuck, hier mit der Harfe als seltenerem Attribut, verziert mit Märtyrerin-Palmwedel + Engelskopf. Neben ihr ein die Noten lesender nahezu unbekleideter sympatischer junger Engel. Schabkunstblatt. Bezeichnet: Ioh. El. Ridinger excud. A. V., ansonsten, in der oberen Kavität der großen Muschel-Kartusche im Unterrand, wie vor. 51,2 x 38,8 cm.

Johann Elias Ridinger, St. Cecilia with the Harp

Stillfried (1876) 1420. – Nicht bei Thienemann (1856) und mit Ausnahme von Gräflich Faber-Castell (1958) hier auch anderwärts nicht nachweisbar. – Schwarz (Slg. Baron von Gutmann, 1910) unbekannt gebliebene Format-Variante, der im Zweifel ob des von Stillfried im 3. Th.-Nachtrag genannten – und anstehendenfalls nunmehr bestätigten – Formates unter gleicher, doch mit Fragezeichen versehener Position sein 61,5 x 49,5 cm messendes Exemplar verzeichnet. – Alt per Eckmontage auf besonders breitrandiges schweres Bütten aufgelegt, welches an zwei Außenrändern angebräunt ist. – Unten mit durchgängig feinem Papierrändchen, an den Seiten ein solches stellenweise unterbrochen, oben auf Plattenkante geschnitten.

Das reiche Blatt in seltenerer Komposition

im druck- und erhaltensmäßig herrlichen Exemplar

einer gepflegten Sammlung von in allen Partien nuanciert leuchtendem Hell-Dunkel. Und solchermaßen von ganz außerordentlicher Seltenheit nicht allein am Markt, wie oben belegt, sondern auch generell. Bezifferte doch schon 1675 der Praktiker von Sandrart „saubere Abdrucke“ der samtenen Schabkunst auf nur etwa „50 oder 60“ (!). „(H)ernach aber schleift (das Bild) sich bald ab, weil es nicht tief ins Kupfer gehet“. Entsprechend denn 1856 Thienemann :

„ Die  Schwarzkunstblätter  sind  im  Handel  fast  gar  nicht  mehr …
zu  bekommen … und  (deren)  bei  Weitem  größten  Theil …
(habe  ich)  allein  (im  Kupferstichcabinet  Dresden)  gefunden. “

Nicht einmal dort denn aber auch das hier vorliegende ,

das erst 20 Jahre später Graf Stillfried bekannt und von ihm beschrieben wurde !

Von der Legende zur Erfinderin der Orgel gemacht, gilt der 22. November dem kirchlichen Gedächtnis dieser edlen Römerin des 3. Jahrhunderts. Doch ganzjährig und über die Konfessionen hinaus ist sie die Patronin der Musik, insonderheit der Kirchenmusik. Hier denn

MIT  DER  HARFE  ALS  SELTENEREM  ATTRIBUT .

Angebots-Nr. 28.402 / EUR  1738. / export price EUR  1651. (c. US$ 1996.) + Versand


„ vielen Dank für die schnelle Zusendung des Buches ‚Der Ahorn‘. Ich freue mich insbesondere, weil dieses Buch mein Opa geschrieben hat und es somit für mich eine große Bedeutung hat. Viele Grüße aus Berlin “

(Frau U. C., 7. Juni 2004)