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Hogarth’s zynischer Philosoph

Hogarth, William (1697 London 1764). T(homas) Morell, S.T.P-S.S.A. Über einem Manuskript am foliantenbedeckten Schreibtisch sitzend und rechtsgewandt in den nicht mehr gezeigten Raum blickend. In der Rechten die Feder, vor sich das Tintenfaß und im Rücken Wappentafel, wehender Vorhang als Geheimnis-Träger und vor allem Orgelpfeifen als seinem ureigensten Instrument. Kupferstich von Thomas Cook (ca. 1744 – London 1818). Bezeichnet: Hogarth pinxt. / T. Cook sculpt. / Published by Longman, Hurst, Rees, & Orme, May 1st. 1807., ansonsten wie vor. Bildgröße 17,7 x 14,3 cm.

William Hogarth, Thomas Morell

Hogarth’s schönes großflächiges Porträt seines ihm sehr nahestehenden Freundes und Nachbarn Morell (1703-1784) von 1762 im Charakter eines zynischen Philosophen. – Cook „machte sich auch einen Namen als Hogarth-Stecher“ (Thieme-Becker), hat anstehendes Bildnis aber wohl erstmals in seiner seiner Folio-Ausgabe folgenden kleinen Ausgabe der Jahre 1806/09 verarbeitet. – Innerhalb des breiten weißen Plattenrandes geschnitten, dessen Außenkanten dreiseits ganz schwach angebräunt sind.

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Der hiesige Weihnachts-/Neujahrsgruß 2005 endete mit „In diesem Sinne recht schöne Weihnachtstage voll Harmonie und sammlungszugewandter Muße … “ , letzterer Wunsch in einer Grußerwiederung aufgegriffen wurde mit den Worten

„ das Gutwort des Jahres – sammlungszugewandte Muße – wunderbar, hab einigen LBA/Goethefreunden dieses Gutwort genannt. Sie haben in einer verwahrlosten Zeit ein ‚linguistisches Gespür’! “

(Herr R. K., 5. Januar 2006)