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William Hogarth, Hymen and Cupid (Cook klein)

Hogarth, William (1697 London 1764). Hymen & Cupid. Auf rosenumrankter Mauer sitzend Hymen mit Kranz von Rosen im Haar und der Hochzeitsfackel als „unerläßliche(m) Attribut“ (Meyers Konv.-Lex., 4. Aufl., VIII, 846) sowie Laute, deren Saiten der neben ihm liegende Cupid zupft. Dessen Bogen nebst Köcher vorne rechts am Boden. Rechteckig eingefaßter Kupferstich in Oval von Thomas Cook (ca. 1744 – London 1818). Bezeichnet: Hogarth pinxt. / T. Cook sculp. / Published by Longman, Hurst, Rees, & Orme, Aug. 1st. 1809., ansonsten wie vor. Bildgröße 14,1 x 16,8 cm.

Das als Eintrittskarte für das Maskenspiel Alfred the Great 1748 in Cliveden House – dieses im Hintergrund – vor Prinz und Prinzessin von Wales gelegentlich des Geburtstages der letzteren geschaffene Sujet diente später als Subskriptionsbeleg für H.s Sigismunda.

Cook „machte sich auch einen Namen als Hogarth-Stecher, dessen vollständiges Werk er … nachgestochen hat“ (Thieme-Becker) und dessen Ursprungsformat er im Gegensatz zu allen späteren Hogarth-Ausgaben in seiner ersten, früheren Ausgabe beibehielt. Für einige von Hogarth nicht selbst veröffentlichte Blätter wurde Cook zu deren Erststecher, wie er denn auch den Beifall eines zeitgenössischen Kenners wie Maximilian Speck von Sternburg fand. Hier indes vorliegend aus Cooks volkstümlicher späterer, kleinerer Hogarth-Ausgabe von 1806-09. – Innerhalb des breiten weißen Plattenrandes geschnitten, dessen Außenkanten zweiseits schwach braunfleckig sind.

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Der hiesige Weihnachts-/Neujahrsgruß 2005 endete mit „In diesem Sinne recht schöne Weihnachtstage voll Harmonie und sammlungszugewandter Muße … “ , letzterer Wunsch in einer Grußerwiederung aufgegriffen wurde mit den Worten

„ das Gutwort des Jahres – sammlungszugewandte Muße – wunderbar, hab einigen LBA/Goethefreunden dieses Gutwort genannt. Sie haben in einer verwahrlosten Zeit ein ‚linguistisches Gespür’! “

(Herr R. K., 5. Januar 2006)