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Joseph Georg Wintter, Hirsch nach rechts

Eine neuentdeckte kleine Kostbarkeit

Wintter, Joseph Georg (1751 München 1789). Hirsch nach rechts. 10-Ender munter vor linksseitigem Waldgatter trabend. Radierung. Bezeichnet: JG (ligiert) Wintter. inv et feit (?; fecit) 1784. 7,2 x 8,2 cm.

Niemeyer 14. – Auf Plattenkante geschnitten, doch feines weißes Rändchen zwischen dieser und der Bildeinfassung. – Kleinstauflagen widerspiegelnder prachtvoller zeitgenössischer Abdruck dieser

bislang hier unbekannt gebliebenen , bildhaft sehr schönen Arbeit ,

zugehörig der mindestens 12 kleinformatige Blätter umfassenden Folge Verschiedene kleine Jagdstücke, Köpfe von … der Jahre 1776-1786 Niemeyer 3-14 bzw. Nagler 21 („1784, in 8.[Oktav] und 12.[Duodez]“). Fehlte bereits in der postumen 44blätterigen Sammelausgabe von nicht vor 1821.

Wie Weigel denn auch gelegentlich der hier nicht weiter nachweisbaren 137blätt. Komplettausgabe per Pos. 21336 seines Kunstlager-Catalogs dem Frühvollendeten 1857 attestierte:

„ Die meisten Blätter sehr selten .“

Wintter war kurfürstlich-bayerischer Hof- und Jagdkupferstecher und Mitglied der kurfürstl. Akademie zu Düsseldorf und avancierte 1787 noch zum Hof-Cammerrat als

„ (u)nter denen zahlreichen Hof= und Freykünstlern

des Churfürstl. Pfalz=Bayerischen Hofs “ selten

(Forstcameralisten-Papst Wilhelm Gottfried von Moser, Jg. 1729, aus der „berühmten Cameralistenfamilie“ [Heß in der ADB] 1788 im Forst-Archiv [IV, 280 ff.]).

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„ Habe heute Ihre Sendung dankend erhalten. Freue mich schon, das Buch meinem Mann … zu Weihnachten zu schenken. Liebe Grüße aus … am Dachstein “

(Frau K. G., 12. September 2007)