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Joseph Georg Wintter, Katzenkopf

Wintter, Joseph Georg (1751 München 1789). Katzenkopf. Radierung. Bezeichnet: JG Wintter / 1783. I. 4,2 x 3,6 cm.

Niemeyer 7, II. – Aus der frühestens 1821 erschienenen 44blätt. Augsburger Sammelausgabe Schwerdt III, 190, a ( „Rare“, 1928 ), deren herrliche Druckqualitäten auf schwerem Papier die kleinen Auflagen verraten und Schwerdt irrtümlich vielfach auf Probedrucke vor der Schrift schließen ließ. Doch schon gelegentlich der hier nicht weiter nachweisbaren 137blätt. Komplettausgabe Weigel 21336 konstatierte dieser 1857: „Die meisten Blätter sehr selten.“

Wintter war kurfürstlich-bayerischer Hof- und Jagdkupferstecher und Mitglied der kurfürstl. Akademie zu Düsseldorf und avancierte 1787 noch zum Hof-Cammerrat als

„ (u)nter denen zahlreichen Hof= und Freykünstlern

des Churfürstl. Pfalz=Bayerischen Hofs “ selten

(Forstcameralisten-Papst Wilhelm Gottfried von Moser, Jg. 1729, aus der „berühmten Cameralistenfamilie“ [Heß in der ADB] 1788 im Forst-Archiv [IV, 280 ff.]), der gleichwohl bis heutigen Tages außerhalb des kleinen, gleichwohl zunehmenden Circels intimer Kenner im Windschatten des übermächtig nachwirkenden Ridinger verblieb, unbeschadet aufmerken lassender Stimmen gewichtiger Zeitgenossen wie eben von Moser mit seinem so zwar nicht generell zuzustimmenden résumé „Immer besser als Riedinger“. Dafür aber umso mehr dem

„ Dieser Mann besitzt außerordentliche Fähigkeiten “

wie der gleichaltrige Lorenz von Westenrieder (Jg. 1748, Theologe, namentlich aber Historiker; „hat überhaupt ein empfängliches Auge für landschaftliche Schönheiten“ [Höhn]), nachdem er ihm schon in seinem 1783er Jahrbuch der Menschengeschichte in Bayern höchstes Lob hatte widerfahren lassen, 1785 an den Lessing-Freund und Leipziger Schauspieldichter Christian Felix Weisse schrieb.

Und generell Nagler 1851 im Künstler-Lexicon: seine „Radierungen sind trefflich und stehen in der Behandlung zwischen jenen von Hollar und Riedinger“. Um 1863 im Monogramm.-Lexikon (III, Nr. 68) nochmals ausdrücklich auf die Seltenheit dieser schönen Blätter hinzuweisen.

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“ … that I have received the parcel in good order. Very well and professional packed indeed. The litho of Mourot is according to my expectations. The drawing is rare. Colouring most probably same time … ”

(Mr. P. v. d. W., June 26, 2003)